Mit
Windows 7 ist Microsoft ein großer Wurf gelungen. Was
Vista falsch machte, rückt das neue
Betriebssystem gerade – wenn man es korrekt installieren kann: Einige Nutzer des Upgrades haben es Foren-Einträgen zufolge schwer.
Endlose Neustarts
Im
Microsoft Answers Forum berichten betroffene Kunden von ihren Schwierigkeiten beim Versuch, von Windows Vista auf 7 zu aktualisieren. Bevor das Upgrade zufriedenstellend abgeschlossen werden kann, erfolgt den Schilderungen zufolge ein Reboot, gefolgt von dem Hinweis, dass das Upgrade missglückt sei. Dies führe dann zu einer Dauerschleife von Neustarts. Die Nutzer berichten davon, dass es sich sowohl bei Vista als auch bei Windows 7 um Original-Lizenzen handele. Viele haben Microsofts neues OS als
kostenlosen Download für Studenten erworben, es finden sich aber auch Problem-Meldungen von Käufern. Der zuvor ausgeführte Upgrade Advisor hätte keine Fehler angezeigt.
Der Thread im Forum Microsoft Answers. Screenshot: onlinekosten.de
Meldung von Microsoft
Microsoft hat den Fehler bereits bestätigt und unter der
Artikel-ID 974078 eine Meldung über "kontinuierliche Reboots" veröffentlicht. Ein Upgrade-Versuch von Windows Vista zu 7 könne demnach fehlschlagen und als Fehlermeldung "This version of Windows could not be installed, Your previous version of Windows has been restored, and you can continue to use it" ausgeben. Der Grund für die folgenden Neustarts sei, dass automatisch Windows 7 gestartet werde und nicht das wiederhergestellte Vista. Der Nutzer müsse demnach während des Hochfahrens auswählen, dass Vista gestartet werden soll und daraufhin
einige von Microsoft beschriebene Schritte ausführen, um das Problem zu lösen.
Einige schreiben, dass sie aber keine Möglichkeit hätten, Vista zu starten. Für Kunden, die Windows 7 bei Digital River heruntergeladen haben, haben die Redmonder einige zusätzliche Hinweise veröffentlicht, da es offenbar bereits beim Download zu Problemen kommen kann. Auch ein Stop des Installatiosprozesses bei genau 62 Prozent wird im Forum erwähnt, was bei Microsoft ebenfalls bekannt ist. Der entsprechende
Eintrag beschreibt als Lösung ein Rollback auf Vista.
Wie viele Nutzer des Upgrades betroffen sind, ist nicht bekannt.