Montag, 26.10.2009 14:36

Support für Windows 2000 Server endet Juli 2010

aus den Bereichen WebHosting, Computer
Zur Planungssicherheit hat Microsoft 2002 klar definierte Lebenszyklen für seine Produkte eingeführt. Für Business- und Entwicklerprodukte werden nach diesen Richtlinien mindestens zehn Jahre lang Supportleistungen angeboten. Für das Betriebssystem Windows 2000 Server läuft diese Zeit in rund neun Monaten ab.

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Stichtag: 13. Juli 2010

Am 13. Juli 2010 endet nach fünf Jahren die sogenannte Extended Support-Phase für dieses Produkt, danach bietet Microsoft keine Aktualisierungen oder Sicherheits-Updates mehr an. Lediglich der kostenlose Zugang zu Online-Inhalten wie Knowledge-Base-Artikeln oder Produktinformationen wird Microsoft ab diesem Zeitpunkt noch zur Verfügung stellen.

Die Extended Support-Phase beinhaltet einen kostenpflichtigen Support, Sicherheitsupdates ohne zusätzliche Kosten und die kostenpflichtige Bearbeitung von Hotfixes und wird nicht für Consumer-, Hardware- und Multimedia-Produkte angeboten. Anfragen nach Garantie-Support, Änderungen am Design oder neuen Features werden in diesem Zeitraum hingegen nicht mehr angenommen. Dies ist nur in der ersten Phase des Produktlebenszyklus, der fünfjährigen Mainstream Support-Phase möglich, die für alle Produkte gilt. Ebenfalls am 13. Juli nächsten Jahres werden Windows Server 2003 und Windows Server 2003 R2 von der Mainstream- in die Extended Support-Phase übergehen.

Noch rund 61.000 Installationen

Laut einer aktuellen Untersuchung von TechConsult gibt es noch rund 61.000 Installationen von Windows 2000 Server in Deutschland. Das entspräche 3,3 Prozent des gesamten Server-Markts. Um den steigenden Sicherheitsanforderungen gerecht werden zu können, das heißt auch gegenüber Online-Angriffen optimal geschützt zu sein, sei es aber an der Zeit, auf eine aktuelle Plattform umzustellen.

Unternehmen, die sich nicht sicher sind, ob sie noch Lizenzen von Windows 2000 Server einsetzen, können unter microsoft.com/map das Microsoft Assessment and Planning (MAP)-Toolkit herunterladen. Falls dieses entsprechende Lizenzen entdeckt, können sich die Kunden auf der Website über Migrationsmöglichkeiten zu Windows Server 2008 R2 informieren.
Michael Posdziech
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