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Montag, 26.10.2009 16:06

7 Stunden mit Windows 7 – ein Resümee

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup
Windows 7 ist seit Donnerstag auf dem Markt und seitdem auch auf meinem PC installiert. Vista brachte nicht den gewünschten Erfolg, viele Nutzer blieben bei XP. Ich hatte mich nach dem Vista-Start vom mittlerweile acht Jahre alten XP-System verabschiedet, aber nicht nur die häufigen Warnungen beim Installieren von Programmen oder Herunterladen von Dateien strapazierten meine Nerven. Das ewige "Vergessen" der stets aufs Neue getätigten Einstellung, meine Fotos und Dokumente einfach nur nach dem Änderungsdatum zu sortieren, missfiel mir auch. Trotzdem war ich im Großen und Ganzen mit Vista zufrieden, durch die "Billig"-Aktion Windows 7 für 50 Euro hat bei mir aber dann die AIDA-Formel der Werbewirkung durchgeschlagen und ich habe Windows 7 Home Premium gekauft. Auf dem neuen Microsoft Betriebssystem lasten nun hohe Erwartungen, die viele Tester als erfüllt ansehen. Was ich in den ersten sieben Stunden erlebt habe:

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Inhalt:

1. Installation von Windows 7
2. Geräte-Unterstützung, Heimnetz-gruppe und Look
3. Taskleiste, Widgets und Fazit

Windows 7: 32- und 64-Bit

Während sich Vista-Käufer für eine 32- oder 64-Bit-Version entscheiden mussten, gibt es bei Windows 7 automatisch beide. Mit zwei Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher reichen mir 32 Bit, wer volle vier GB nutzen möchte, greift zu 64 Bit. Die übereinstimmenden Editionen von Vista und Windows 7 qualifizieren meinen Rechner für ein In-Place-Upgrade, um bei Nichtgefallen aber möglichst schnell wieder zu Vista zurückkehren zu können, habe ich mich für eine Parallel-Installation entschieden. Trotzdem sollte ein vorheriges Backup der Daten zur Pflicht gehören.

Ungeplanter Test des Windows 7 Festplatten-Checks

Windows 7 Editionen
Windows 7 ist jetzt verfügbar. Bilder: Microsoft
Die Systemanforderungen liegen unter dem aktuellen Standard eines Mainstream-PCs: Prozessor mit einer Taktfrequenz von mindestens einem Gigahertz, ein Gigabyte (GB) Arbeits- und 16 GB Festplattenspeicher für die 32-Bit-Version sowie zwei GB RAM und 20 GB für die 64-Bit-Version, Grafikchip mit DirectX 9-Unterstützung sowie Windows Display Driver Model (WDDM) 1.0 oder höher.

Windows Vista und 7 im Vergleich
Die Verwandtschaft von Windows 7 und Vista lässt sich auch äußerlich nicht abstreiten.
Bild: onlinekosten.de
Zwischen Backup und Installation verging etwa eine Stunde, in der ich die Festplatte partitioniere, etwas schief ging, Vista nicht mehr starten wollte, mein altes, noch vorhandenes XP aber per chkdsk den Datenträger teilweise reparieren konnte. Nachdem ich die chkdsk-Aufgabe später Windows 7 aufgebürdet hatte, verschwanden selbst das letzte Festplatten-Haken und das laute durch den Fehler bedingte Stottern - gute Arbeit. Während der Installation fragte Windows 7 nach einer Internetverbindung, um sich direkt Updates und Treiber herunterzuladen. Befolgt man die Anweisungen im Handbuch, erscheinen die ersten Schritte - Upgrade- und Laufwerks-Auswahl - doppelt. Wer die doppelte Zeit nicht abwarten möchte, bootet von der DVD. Die Installation war unkompliziert und verlief recht zügig, die von der EU geforderte Browser-Wahl blieb jedoch aus: Nur der Internet Explorer findet sich im System.

Update vom 27. Oktober: Browser-Wahl wird getestet

Auf die Frage von onlinekosten.de, warum der Bildschirm zur Wahl des Browsers bislang ausbleibt, teilte Microsoft mit, dass dies gerade in die Testphase geht. Wie der Konzern in einem Statement Anfang Oktober aussagte, erhalten die Nutzer, die den Internet Explorer als Standard-Browser nutzen, in den kommenden fünf Jahren das besagte Auswahlfenster. Wer sofort auf eine andere Software umsteigt, wird das Optionsmenü demnach nicht zu sehen bekommen.
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