Anfang der Woche trumpfte
Apple richtig auf. Ein
Feuerwerk neuer Produkte und die veröffentlichten
Rekordquartalszahlen sorgten für Respekt bei der Konkurrenz. Jenseits aller Gigantomanie lohnt sich jedoch immer auch ein Blick auf die Details. So gibt es den Mac mini nun auch als
Server.
Hardware weitgehend identisch
Die Hardware unterscheidet sich kaum von der Ausstattung eines normalen Mini-Mac, als
Betriebssystem ist jedoch Snow Leopard Server vorinstalliert. Unter der Haube werkeln Intel Core 2 Duo Prozessor mit 2,53 Gigahertz und 1.066 Megahertz (MHz) Frontside-Bus, vier Gigabyte (GB) DDR3-Arbeitsspeicher (RAM) mit einer Taktrate von ebenfalls 1.066 MHz sowie eine Nvidia GeForce 9400M mit 256 Megabyte DDR3-RAM. Einzig die zwei serienmäßigen 500 GB Serial-ATA-Festplattenlaufwerke mit jeweils 5.400 Umdrehungen pro Minute heben das Server-Modell etwas heraus und sind in dieser Kombination nicht beim Mac mini erhältlich.
Die verbauten Schnittstellen sind wiederum identisch. Neben fünf USB 2.0-Anschlüssen, einer FireWire-Schnittstelle und einem 802.11n-WLAN-Modul gibt es ebenso drahtlose Kommunikation über Bluetooth und einen Gigabit-Ethernet-Anschluss. Ein DVD-Laufwerk ist nicht vorhanden: Um CDs und DVDs zu brennen und zu lesen, ist wie beim Mac mini der Anschluss eines optionalen MacBook Air SuperDrive über USB nötig.
Der Mac mini ist auch als Server erhältlich. Bild: Apple
Zielgruppe: Kleine Unternehmen und Selbstständige
Als Zielgruppe für den Server-Mac sieht Apple insbesondere kleine Unternehmen und Selbstständige - etwa Arztpraxen, Anwaltskanzleien oder Designstudios. Nutzbar ist das Gerät zum Beispiel als E-Mail-Verteiler, Backup-Lösung oder Kommunikationszentrale zwischen PC, Mac und
iPhone. Die Anzahl der möglichen Benutzer ist dabei nicht durch eine Lizenz beschränkt und kann praktisch unbegrenzt ausgeweitet werden. Die Einrichtung soll auch für Ungeübte schnell umsetzbar sein. Apple verweist hier auf einen Serverassistenten, der eine Konfiguration erheblich vereinfacht.
Der Mac mini Server ist ab sofort für 949 Euro im
Apple Store erhältlich. Das externe SuperDrive-Laufwerk schlägt mit 99 Euro zusätzlich zu Buche. Die Lieferung soll ab Bestellung innerhalb von drei Tagen erfolgen und ist kostenlos.