"Hervorragende neue Produkte" hatte
Apple-Chef Steve Jobs am Montag-Abend bei der
Vorlage der neuen Rekord-Quartalszahlen seines Unternehmens versprochen. Dass es aber so schnell gehen würde, hatten wohl nur wenige erwartet. Ab sofort bietet der US-Konzern unter
www.apple.de unter anderem neue iMacs mit besonders großen Displays an.
Vier neue Modelle
Die Bildschirme der
Computer messen 21,5" beziehungsweise 27" im 16:9-Format und sind mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. Bei beiden setzt Apple auf hochwertige
IPS-Panel, die größere Blickwinkel und eine bessere Farbqualität erlauben, aber bezüglich der Reaktionszeit verglichen mit dem günstigeren TN zurückstehen. Außerdem sollen sie durch ein nahtloses Aluminium-Gehäuse und eine gläserne Oberfläche überzeugen. Doch auch unter der Haube haben die neuen iMacs einiges zu bieten. Nämlich einen 3,06 Gigahertz (GHz) Intel Core 2 Duo
Prozessor samt vier Gigabyte (GB)
Arbeitsspeicher, der sich auf bis zu 16 GB erweitern lässt. In der teuersten Ausführung ist sogar ein Intel Core i5 Quad-Core Prozessor verbaut.
Für 1.099 Euro gibt es einen 21,5 Zoll-iMac mit Nvidia GeForce 9400M-
Grafikkarte, 500 Gigabyte
Festplatte, DVD- und CD-Brenner,
WLAN- (802.11n) und Bluetooth-Schnittstelle, integrierter Digitalkamera, vier USB-Anschlüssen, einem LAN-Anschluss, FireWire-Port, neuem SD-Kartenslot und integrierten Stereolautsprechern sowie Mikrofon. Wer bereit ist, 1.349 Euro auf den Tisch zu legen, bekommt einen ATI Radeon HD 4670 Grafikchip mit 256 MB GDDR3 Arbeitsspeicher. Außerdem eine Festplatte mit einem Terabyte Speicherkapazität. Mit gleicher Ausstattung, aber mit einem 27-Zoll-Display kostet der iMac 1.499 Euro. Das Luxus-Modell mit Quad-Core-Prozessor und ATI Radeon HD 4850 Grafikchip mit 512 Megabyte GDDR-Arbeitsspeicher wird für 1.799 Euro angeboten.
Neue iMacs und neue Magic Mouse von Apple. Bilder: Apple
Jeder neue iMac wird mit einem Wireless Keyboard und der neuen kabellosen Magic Mouse ausgeliefert, die über die Bluetooth-Schnittstelle mit dem iMac verbunden werden. Die Magic Mouse ist dabei nach Apple-Angaben die weltweit erste Maus mit Multi-Touch Technologie, die bereits bei
iPhone,
iPod touch und Mac-Notebook-Trackpads Verwendung fand. Heißt im Klartext: es gibt keine Tasten und kein Scrollrad mehr, die Bedienung erfolgt wie über einen Touchscreen. Jedem Nutzer steht es frei, die Maus so zu programmieren, dass sie mit einer oder zwei "sensorischen" Tasten arbeitet. Als Zubehör wird sie ab Ende Oktober für 69 Euro angeboten.