Dienstag, 20.10.2009 10:15

Mobook: Notebooks wirklich billiger?

aus dem Bereich Computer
Reizvoll klingt das Angebot schon. Der Kölner Anbieter Sparhandy bietet über seine Marke Mobook derzeit diverse Netbooks und Notebooks mit SIM-Karte und UMTS-USB-Stick teilweise ohne Zuzahlung an. Voraussetzung ist allerdings der Abschluss eines Internet-Flatrate-Vertrages mobook basic mit einer Mindestvertragslaufzeit von zwei Jahren. Ab einem Datenvolumen von mehr als fünf Gigabyte im Monat wird die Geschwindigkeit von 7,2 Megabit pro Sekunde auf GPRS- Geschwindigkeit reduziert. Das ist auch bei anderen UMTS-Anbietern üblich. Die Gerätegebühr versteckt sich in den erhöhten Monatsgebühren: Zu zahlen sind 34,95 Euro statt 29,95 Euro, die ohne Notebook für die Flatrate fällig werden. Die ersten drei Monate sind allerdings kostenfrei, auch die Anschlussgeühr entfällt. Schnäppchen oder Fallstrick? Onlinekosten.de hat den Taschenrechner angeworfen.

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Eine Gegenrechnung

Erstes Beispiel: mobook bietet ein Acer Extensa 5235 Notebook mit einem Gigabyte DDR3 Arbeitsspeicher, 15,6-Zoll-Display, Intel Celeron Prozessor und 160 Gigabyte S-ATA-Festplatte an. Kunde A geht darauf ein. Nach zwei Jahren zahlt er hier insgesamt 733,95 Euro zuzüglich zwei Euro Nachnahmegebühr. Macht 735,95 Euro, denn drei Monate sind - wie eingangs erwähnt - gebührenfrei.

Gegenrechnung: Kunde B kauft das Notebook im Handel und bucht mobook basic für die Flatrate hinzu. Das Gerät kostet beispielsweise bei notebooksbilliger.de 428,85 Euro plus 7,99 Euro Versand – allerdings mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher statt nur einem. Macht 436,84 Euro. Für die Daten-Flatrate werden monatlich 29,95 Euro fällig. Abzüglich der drei Freimonate und zuzüglich Gerätekauf zahlt Kunde B nach zwei Jahren 1.065,69 Euro. Nach zwei Jahren spart Kunde A mit dem Sparhandy-Paket demnach 329,74 Euro.

Zweites Beispiel: Das Sony Vaio VGN-P11Z Notebook mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, acht Zoll großem Display und 60-Gigabyte-Festplatte bietet Sparhandy zu ähnlichen Bedingungen an. Allerdings wird hier zuzüglich eine Einmalzahlung von 49 Euro fällig. Durch den höheren Gerätepreis, der zum Beispiel bei redcoon bei 498 Euro plus 7,99 Euro Versand liegt, spart der Nutzer des Mobook-Kombipaketes in diesem Fall sogar 354,84 Euro.

Fazit: Je mehr Jahre vergehen und je niedriger der freie Einkaufspreis, desto mehr holt Kunde B auf, der sein Notebook im Handel kauft und bei Mobook nur die Internet Flatrate bucht. Nach zwei Jahren jedoch hat der Mobook-PaketnutzerA die Nase vorn. Der Kölner Anbieter macht also ein durchaus interessantes Angebot. Es ist ab sofort unter www.mobook.de zu finden.
Dorothee Monreal
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