Nun hat sich auch das schülerVZ in die Reihe von Datenskandalen eingereiht. Die Betreiber der
VZnet Netzwerke mussten eingestehen, dass ein schülerVZ-Nutzer eine Vielzahl von Profilen aufgerufen und Kopien einzelner Daten angelegt habe obwohl dies laut den AGB verboten ist. Zu den kopierten sensiblen Daten gehöre neben dem Profilfoto der Name, die Schule, das Geschlecht und das Alter.
Rechtliche Schritte folgen
Es seien aber nur Daten gewesen, die für Community-Mitglieder des schülerVZ einsehbar sind, heißt es weiter. Post- oder E-Mail-Adresse, Zugangsdaten, Telefonnummern oder Bilder aus den Foto-Alben wurden nicht kopiert. Es seien umgehend Maßnahmen ergriffen worden, um weitere illegale Zugriffe auszuschließen.
Die Profil-Daten aus dem schülerVZ wurden dem Blogbetreiber von netzpolitik.org, Markus Beckedahl, zugespielt. Dem Vernehmen nach, lag nur Beckedahl die Liste der kopierten Informationen vor. VZnet-Chef Markus Berger-de León zeigte sich entsprechend erleichtert, "dass die kopierten Informationen der Nutzerprofile nicht in die falschen Hände geraten sind."
Nach Angaben der VZ-Netzwerke sind umgehend die Datenschutzbehörden informiert worden. Rechtliche Schritte gegen Unbekannt werden folgen.
Hayo Lücke