Zu den neuen Entwicklungen im Hardware-Bereich zählen unter anderem Bildschirme mit 3D-Effekt und Android als
Betriebssystem. Acer ist auf beiden Feldern aktiv und kündigt nun ein
Notebook mit besonderem Display und ein Dual-Boot-
Netbook an.
Aspire One mit zwei OS
Im einer Flut von Mitteilungen erwähnt Acer unter anderem ein Aspire One Netbook mit Dual-Boot: Neben
Windows 7 bringt der Rechner auch das von Google lancierte Betriebssystem Android mit. Dieses soll der Nutzer vorziehen, wenn er schnell auf das
Internet zugreifen, E-Mails schreiben oder sich in soziale Netzwerke einklinken möchte. Android soll in 18 Sekunden gestartet und innerhalb von drei Sekunden heruntergefahren werden können. Für die übrigen Aufgaben kann der Besitzer dann zu Windows wechseln, ohne das Netbook neustarten zu müssen.
Update vom 27. Oktober: Starttermin
Wie Acer zwischenzeitlich mitteilte, soll das
Aspire D250 Android genannte Netbook im November in den Farben Perlmuttweiß, Saphirblau, Rubinrot, Diamantschwarz und Pink auf den Markt kommen. Auch Versionen mit
UMTS wurden erwähnt.
Hardware für 3D-Fans
Verschiedenen US-Medienberichten zufolge wird außerdem ein Notebook mit Touchscreen auf den Markt kommen. Das Gerät mit der Produktbezeichnung Aspire 5738PG erzeugt mit Hilfe einer mitgelieferten Brille einen dreidimensionalen Effekt, und zwar laut "PC Pro UK" mit einer Mischung aus spezieller Soft- und Hardware sowie einem besonderen Glas. Das Magazin hat das Notebook bereits ausprobiert und festgestellt, dass der Nutzer sich exakt positionieren muss, um keine Ghosting-Effekte zu sehen. Das 15,6-Zoll-Modell soll "PC Pro UK" zufolge mit Windows 7 zum Start des Betriebssystems erscheinen. Ob das Notebook auch hierzulande auf den Markt kommt, ist nicht bekannt.
Mit 3D-Display gibt es "Pocket-lint" zufolge außerdem das Aspire 5738DG mit
Acer 3D CineReal. Was man darunter versteht, erklärt Acer in einer Mitteilung auf der
Website: Auf dem Bildschirm befindet sich Pixel für Pixel eine 3D-Beschichtung, um die dritte Dimension in Filmen oder Spielen wahrzunehmen, ist wieder eine Brille erforderlich. Mit der
TriDef Software soll der Nutzer außerdem 3D-Effekte in zweidimensionale Videos, Fotos und
Games zaubern können.