Donnerstag, 15.10.2009 13:29

Nokia schockt Börse mit hohem Verlust

aus dem Bereich Mobilfunk
Der finnische Telekommunikationskonzern Nokia hat im dritten Quartal schrumpfende Umsätze und niedrigere Gewinnmargen erzielt. Am Ende wurde ein Millionenverlust eingefahren.

Anzeige
Abschreibung auf Nokia Siemens Networks

Wie der größte Handyhersteller der Welt am Donnerstag in Helsinki mitteilte, sank der Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 19,8 Prozent auf 9,81 Milliarden Euro. Im operativen Geschäft fuhr Nokia einen Verlust von 426 Millionen Euro gegenüber 1,47 Milliarden Euro Plus aus dem Vorjahr ein. Als Grund dafür gilt eine Abschreibung in Höhe von 908 Millionen Euro auf den Mobilfunknetz-Ausrüster Nokia Siemens Netzworks. Der Aktienkurs rutschte um teilweise fast acht Prozent in den Keller.

Nachfrage nach Nokia-Handys legt in Europa wieder zu

Die Zahl verkaufter Mobiltelefone sank um knapp acht Prozent auf 108,5 Millionen Einheiten. Dabei brach der Handyabsatz von Nokia im Jahresvergleich weltweit ein. Der geringste Absatzrückgang wurde mit einem Minus von 1,1 Prozent in Europa verzeichnet, der stärkste Einbruch musste mit einem Minus von 31,1 Prozent in Nordamerika verkraftet werden. Allerdings: verglichen mit dem zweiten Quartal dieses Jahres zog der Handy-Absatz in Europa wieder um gut 16 Prozent an.

Schon allein aus diesem Grund sieht Nokia-Chef Olli-Pekka Licht am Ende des Tunnels. Schon im dritten Quartal habe sich die Nachfrage verbessert und dieser Trend werde sich im vierten Quartal durch das traditionsgemäß starke Weihnachtsgeschäft fortsetzen. Der durchschnittliche Verkauspreis eines Nokia-Handys lag im dritten Quartal allerdings bei nur noch 62 Euro. Ein Jahr zuvor hatte er noch bei 72 Euro gelegen.
Hayo Lücke / Mit Material der dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Selber Schuld (2 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von jodlerfred am 17.10.2009 um 10:03 Uhr
 Suche

ADSL Anschluss
Ein DSL Anschluss ist der Standardzugang der meisten Internetprovider.
Ob 1&1, der Billiganbieter congstar oder früher auch QSC oder freenet: Alle setzen auf die ADSL Technik.
Dazu gibt's verschiedene Flatrates. Neben einer Internet Flatrate ist bei vielen Angeboten oft auch eine Festnetz Flatrate inklusive.
VDSL
Auf der Suche nach dem wahren Highspeed Internet mit DSL Flat?
Mit ihrem VDSL - Internetzugang kommt die Telekom-Tochter T-Home auf bis zu 50 Mbit/s.
Fernsehen im Internet gibt's im Entertain-Paket dazu. Auch Fußball in HD-Qualität über LIGA total und Filme per Video on Demand sind kein Problem.
Internet über Kabel
Kein DSL oder nur schlechte Werte im DSL Speedtest? Internet über das Kabelnetz ist eine der führenden DSL Alternativen.
Kabelanbieter bieten ultraschnellen Downstream über den Kabelanschluss.
Wenn kein DSL verfügbar ist und auch kein Kabel digital gewünscht wird, ist mobiles Internet vielleicht interessant.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs