Sonntag, 18.10.2009 10:31

E-Book-Reader: Der Durchbruch ist nah

aus dem Bereich Computer
Doch es geht auch ohne Amazon. In Deutschland ist Sony dank Kooperationen mit dem Handel in den Buchhandlungen und Elektromärkten präsent. Der japanische Elektronikkonzern ist seit Jahresanfang mit dem Reader 505 auf dem Markt, zur Buchmesse kommt eine "Touch Edition" heraus. Das 300-Euro-Gerät lässt sich über einen berührungsempfindlichen Bildschirm steuern.

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Sony ohne Funkverbindung

Dieser ist einfach zu bedienen, hat aber Nachteile bei der Anzeige: Er spiegelt und ist weniger kontrastreich als andere Modelle. Auch eine Funkverbindung fehlt - wer Bücher laden will, muss das Gerät per USB an den PC anstöpseln. Dafür ist das Angebot an deutschen Titeln groß, Leser können ihre Lektüre beispielsweise von Libri.de oder Thalia.de herunterladen.

Zwischen den Großkonzernen aus Übersee mischt ein deutsches Startup mit: Die Txtr GmbH aus Berlin zeigt ihr erstes Lesegerät auf dem Branchentreff. Wie das Kindle lädt es per Mobilfunk Bücher herunter - bei kommerziellen Titeln kostenlos, sonst gegen Gebühr. Derzeit stehen laut Unternehmensangaben rund 20.000 deutsche Titel zur Auswahl, darunter auch kostenlose.

Weitere Alternativen am Start

Die Berliner wollen sich mittels einer Lese-Community von den anderen abheben: Nutzer können selbst Texte veröffentlichen und sich mit Literatur-Begeisterten über Bücher austauschen. Im wichtigen Weihnachtsgeschäft hat Txtr allerdings mit einer Verzögerung zu kämpfen: Das Gerät soll erst Mitte Dezember für 320 Euro kommen. Ein weiterer Nachteil im Wettbewerb mit den Großen: Der Verkauf zunächst nur über die eigene Website.

Wer nicht so lange warten möchte: Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe weiterer Alternativen, etwa das Cybook des französischen Herstellers Bookeen oder den iRiver vom gleichnamigen koreanischen Fabrikanten. Plastic Logic will angeblich Anfang 2010 an den Markt gehen. Und auch Apple soll an einem Tablet-PC arbeiten, der sich für digitale Bücher und Zeitungen hervorragend eignen würde. Jetzt müssen nur noch die Nutzer den Geschmack am Lesen auf dem Bildschirm finden.
Michael Posdziech / dpa
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 Buch vs. Ebook (11 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Birgit2211 am 19.10.2009 um 22:38 Uhr
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