Donnerstag, 29.10.2009 10:29

Das bessere iPhone? - Palm Pre im Test

aus den Bereichen Mobilfunk, Computer
Ein weiterer Bug zeigt sich im "App Catalog", über den Zusatzsoftware geladen werden kann. Vom Aussehen her ähnelt die Oberfläche sehr der des "Android Market". In der Anwendung unterscheiden sich die App-Märkte aber. Wählt der Pre-Nutzer ein Programm aus, klickt auf "Herunterladen", beginnt der Download. Wird jetzt allerdings nicht auf dem Auswahlbildschirm verharrt, beispielsweise um nach weiteren interessanten Programmen zu sehen, brechen Download und Installation ab. Ein Glück, dass der "App Catalog" noch Betastatus besitzt.

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Bestücken mit Tücken

Wer das Pre mit Dateien, beispielsweise Musik, bestücken will, kann dies über das mitgelieferte USB-Datenkabel tun. Der PC erkennt das Smartphone beim Verbinden als Massenspeicher - auf dem Display des Pre hat der Nutzer dann die Auswahl, ob das Gerät nur geladen oder als Massenspeicher ausgegeben werden soll. Auch kann der Benutzer die Mediensynchronisation starten. Großes Manko: webOS und damit Telefonie, SMS, Apps und Co. sind im Datenträgermodus nicht nutzbar. Während die MP3-Dateien also auf den Speicher kopiert werden, ist das Pre quasi tot. Das können alle anderen Smartphones, ob Windows Phone oder iPhone sehr viel besser.


Streift man über die Navifläche, leuchten zwei Dioden auf.
Bild: onlinekosten.de
Wo wir gerade bei "phone" sind. Die Telefoniefunktion des Pre ist als eigenständige Applikation in webOS integriert und muss geschlossen werden, wie alle anderen Programme auch. Der Gesprächspartner wird sehr schnell angewählt. Leider klingen besonders weibliche Gesprächspartner immer wieder blechern, so als sei der Lautsprecher am Ohr überfordert.

Ähnlich durchwachsen zeigt sich der Akku. Maximal fünf Stunden Dauergespräch erlaubt dieser nach Angaben von Palm - kein sonderlich herausragender Wert. Und das, obwohl der Näherungssensor des Pre das Display bei Telefonaten automatisch ausschaltet. In unserem Test ging der Akku besonders bei der Nutzung des vorinstallierten YouTube-Clients in die Knie. Hier sank der prozentual angegebene Ladezustandswert jeweils um etwas über ein Prozent pro Minute Videogenuss. Bei Normalnutzung verlangt das Pre denn auch täglich neuen Strom.
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    Zuletzt kommentiert von nixgegendenise am 12.11.2009 um 01:11 Uhr
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