Donnerstag, 29.10.2009 10:29

Das bessere iPhone? - Palm Pre im Test

aus den Bereichen Mobilfunk, Computer
Schiebemechanismus durchwachsen, Hartschale Flop, Tastatur top - so fällt das Fazit des ersten Aufeinandertreffens aus. Bevor wir tiefer in das Gerät vordringen und die Software unter die Lupe nehmen, wollen wir uns ansehen, was unter der Haube des Pre seinen Dienst tut.

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Zeitgemäße Hardware

Im Herzen des Palm Pre steckt ein ARM Cortex-A8-Prozessor aus dem Hause Texas Instruments (OMAP3430), der mit 600 Megahertz getaktet ist. Diesem stehen 256 Megabyte Speicher zur Seite. Der interne Speicher des Pre ist acht Gigabyte groß, wovon 7,1 Gigabyte zur freien Verfügung stehen. Leider lässt sich die Kapazität nicht durch eine Speicherkarte ausbauen. Der Touchscreen des Smartphones fällt mit 3,1 Zoll eher klein aus. Er stellt 320 mal 480 Pixel dar und ist Multitouch-fähig.

Auf der Rückseite des Gerätes ist eine 3-Megapixel-Kamera verbaut, die sogar über einen LED-Blitz verfügt. An der Oberseite findet sich ein Klinkenstecker, an dem handelsübliche Ohrhörer angeschlossen werden können. An der Seite ist eine Micro-USB-Buchse zum Anschluss an den PC versteckt. Das Pre funkt in 3G-Netzen, unterstützt HSDPA ebenso wie den GSM-Beschleuniger EDGE. Außerdem beherrscht das Gerät Bluetooth 2.1, AGPS sowie WLAN nach 802.11 b/g-Standard. Der Akku ist 1150 mAh stark.

Zusätzlich hat Palm zahlreiche Sensoren verbaut. Neben einem Beschleunigungs- und Annäherungssensor, wurde auch ein Lichtsensor integriert. Die Sensoren-Vielfalt ermöglicht es dem Gerät, das Display während Telefonaten automatisch auszuschalten oder die Helligkeit den Lichtverhältnissen anzupassen.

Zweites Kennenlernen: Die Software


Aufgeräumt: der Startbildschirm.
Zum Vergrößern anklicken.
Bild: onlinekosten.de
Weiter geht's im Programm. Jetzt gilt es, die Software auf Herz und Nieren zu testen. Nach dem Anschalten zeigt sich uns aber erst einmal das Bild eines Akkus, das darauf hindeutet, dass das Pre an Strommangel leidet. Aus diesem Grund fährt das System nicht hoch, die Ladeanzeige bleibt. Erst nach Minuten findet sich die Ladebuchse an der Außenseite, versteckt hinter einer äußerst schwer zu entfernenden und absolut unzeitgemäßen Gummi-Abdeckung. Möglicherweise möchten die Ingenieure von Palm den Nutzer dadurch dazu animieren, den Touchstone - eine rund 50 Euro teure, kabellose Induktion-Ladevorrichtung - plus dann nötigen Nachrüst-Rückdeckel nachzukaufen. Auf Dauer dürfte der nervtötende Plastikstöpsel nämlich so ziemlich jeden in den Wahnsinn treiben.
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    Zuletzt kommentiert von nixgegendenise am 12.11.2009 um 01:11 Uhr
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