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Da liegt es nun. Das kleine Schwarze. Es dominiert Hartplastik, Metallbauteile wie beim iPhone sucht man vergebens. Die Knöpfe an der Außenseite aus schnödem matten Plastik, die Rückseite schon nach kürzester Zeit mit Fingerabdrücken gespickt. Kurz gesagt: die Kennenlernphase mit dem als iPhone-Killer gehandelten Palm fällt ernüchternd aus. Da kann auch die stilvolle Verpackung nicht drüber hinwegtäuschen. Immerhin: das Ladegerät gefällt durch Form sowie hochwertige Verarbeitung und erhebt ebenso wie das weiße Gegenstück von Apple den Anspruch, neue Maßstäbe beim mitgelieferten Zubehör zu setzen.
Doch ist es das Handy, das man fast immer bei sich trägt und etliche Male am Tag in die Hand nimmt. Eher selten, dass man sich an der Haptik des Ladegeräts erfreut. Selten? Bei Smartphones immerhin öfter, als bei üblichen Handys. So kommt auch der Pre-Nutzer keineswegs selten mit dem Lader in Berührung. Doch dazu später mehr.

Kommt in schicker Verpackung - das Palm Pre. Bild: onlinekosten.de
Nachdem das erste Aufeinandertreffen keine Begeisterungsstürme auslöst, wird der Schiebemechanismus des Hightech-Gerätes ausprobiert. Zugegeben, das Ausfahren funktioniert recht gut und das Scharnier macht einen soliden Eindruck. Mit der Zeit fällt aber auf, dass die glatte Klavierlack-Oberfläche des Pre der Griffigkeit keinesfalls zuspielt - so kommt es immer wieder vor, dass der Daumen abrutscht oder äußerst viel Druck nötig ist, um die nötige Kraft aufzubringen, den Slider auszufahren.
Die vollwertige QWERTZ-Tastatur, die zum Vorschein kommt, fühlt sich gut an. Die Knöpfe sind gummiert und bieten einen ordentlichen Druckpunkt. Es dauert zwar eine Weile, bis man sich an das sehr eng aneinander liegende Format gewöhnt hat, doch geht das Tippen nach ausgiebiger Übungszeit leicht von der Hand. Lediglich beim Tippen von SMS passiert es immer wieder, dass aus Versehen die Enter-Taste ein voreiliges Absenden der Nachricht herbeiführt.



