Breitbandige
Internetzugänge sind in etlichen ländlichen Gebieten in Deutschland immer noch häufig Mangelware. Als eine überall verfügbare technische Lösung bietet sich hier
Internet per Satellit an. Die Satellitennetzbetreiber Eutelsat und SES Astra investieren derzeit kräftig in den Ausbau ihrer Kapazitäten und Bandbreiten. Der Anfang 2007 gestartete satellitengestützte
Breitbanddienst ASTRA2Connect, der mittlerweile in 14 europäischen Ländern verfügbar ist, gewinnt inzwischen pro Quartal rund 10.000 neue Nutzer hinzu.
Höhere Bandbreite und neue Paketangebote
Eine Zahl von aktuell über 50.000 Kunden stelle nach eigenen Angaben einen Meilenstein für das Unternehmen dar. Weiteres Wachstum erhofft sich Astra durch eine Anhebung der maximal verfügbaren Bandbreite und durch neue Volumentarife. In Deutschland arbeitet Astra mit den Providern
StarDSL,
Filiago sowie
T-Home zusammen. Bereits in der vergangenen Woche hatten
StarDSL und Filiago die Verdoppelung der Sat-Bandbreite bekanntgegeben.
Eine Internet-
Flat mit bis zu 4.096 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) im Download bietet StarDSL etwa mit der
Flatrate HighSpeed für 99,95 Euro im Monat. Zum gleichen Preis hält Filiago den Tarif
Filiago Flat 4096 bereit. Weitere Flatrates mit Bandbreiten zwischen 256 und 3072 Kbit/s sind zu monatlichen Grundgebühren zwischen 29,95 und 79,95 Euro erhältlich.
Volumentarife ab 19,95 Euro
Alternativ bietet Astra über StarDSL und Filiago nun auch Volumentarife mit Inklusivvolumen zwischen zwei und vier Gigabyte (GB) pro Monat.
StarDSL PREMIUMfun mit 1.024 Kbit/s und zwei GB nutzbarem Datenvolumen gibt's beispielsweise für 29,95 Euro im Monat, bei Filiago heißt das zu den gleichen Konditionen verfügbare Produkt Filiago Sat 1024. Kunden benötigen zur Nutzung ein Modem und eine Satellitenschüssel. Diese Hardware bieten die
Provider in verschiedenen Bezahlmodellen zum Kauf oder zur Miete an.