Sonntag, 11.10.2009 09:01

Apple iPod nano mit Videokamera im Test

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup
Kennengelernt habe ich ihn im Internet. Es ist jetzt über zwei Jahre her. Wie mittlerweile üblich, habe ich seinen Namen in eine Suchmaschine eingetippt, um zu sehen, was andere über ihn sagen. Als wir uns dann nach ein paar Tagen zum ersten Mal persönlich getroffen haben, habe ich sofort gemerkt: Es passt! Seitdem kann ich gar nicht mehr auf meinen MP3-Player verzichten. Von Apple habe ich bislang die Finger gelassen, das soll sich aber jetzt ändern: Ich teste den neuen iPod nano mit größerem Display und Videokamera (5. Generation), den Apple Anfang September vorgestellt hat.

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Inhalt:

1. Schlanke Erscheinung, Top-Feature: Videofunktion
2. Bedienung: Streicheln und schütteln
3. iTunes, Klang, Display und Extras
4. Laufzeit, Fazit, Info-Tabelle

Ipod nano in grün mit 16 GB

Als iPod-Neuling ist für mich schon die schlichte Verpackung ungewohnt. Weiß und Grau sind die einzigen Farben, Apple hat keine nach Aufmerksamkeit haschende Feature-Liste aufgedruckt und lediglich Speicherplatz und Farbe – in unserem Fall 16 Gigabyte (GB) und green - auf die Unterseite gepresst. Ladekabel und Ohrhörer, beide ganz und gar nicht unerwartet weiß, umhüllt ebenso wie den Dock-Adapter für das Universal Dock transparentes Plastik. Netzteil und Schutzhülle gibt der Lieferumfang nicht her. Ein Kurzanleitung findet sich als Druckwerk, die Bedienungsanleitung lässt sich als PDF über die Apple-Website ansehen.

"Ist der dünn"

Apple iPod nano green 16 GB mit Videokamera im Test
Wie kommt ein Apple-Neuling mit dem iPod zurecht? Wir haben es ausprobiert. Bild: Apple
Der mit 6,2 Millimetern (mm) erstaunlich dünne Player ist 90,7 mm lang und 38,7 mm breit. Mit nur 36 Gramm gehört er auf den Videospieler-Markt wohl der Gewichtsklasse "Halbfliegengewicht" an. Zu seinen Fähigkeiten gehören neben der Musikwiedergabe auch eine Videoabspielfunktion und – ganz neu – eine Videokamera, der Apple noch 15 verschiedene und durchaus unterhaltsame Effekte aufgetischt hat, zum Beispiel Röntgenbild-Look, Cyborg und einen Antik-Effekt. Die Kamera startet mit dem vom iPhone bekannten Shutter-Bild.

Was ich beim ersten Blick durch das Menü schon ahnte, festigt sich: Die Kamera ist tatsächlich eine reine Videokamera, Fotos können nicht aufgenommen werden. In einem Interview mit der New York Times begründete Apple-Chef Steve Jobs die fehlende Funktion mit den Sensoren, die für Standbilder nötig seien. Diese wären dicker als die Video-Sensoren und würden nicht in das dünne Gehäuse passen.

Das Video zeigt das Toshiba Netbook NB200-110 - gefilmt mit dem iPod nano - bei eher ungünstigen Lichtverhältnissen:

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