Mittwoch, 07.10.2009 13:25

Palm Pre im Quick-Check

aus dem Bereich Mobilfunk
Wirklich lebendig wird das Palm Pre aber erst bei Nutzung der integrierten webOS-Plattform. Das Handy-Betriebssystem kann durch eine klare (auf mehrere Seiten verteilte) Struktur überzeugen und ist vor allem eines: schnell. Und es ist multitaskingfähig. Das heißt, dass es möglich ist, mehrere Programme oder Fenster parallel zu nutzen.

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Palm Pre - Der Multitasker

Keine Frage, in diesem Punkt macht das kleine, schwarze Handy-Ei richtig Spaß. Parallel geöffnete Programme oder Browser-Fenster werden leicht versetzt nebeneinander auf dem Desktop angezeigt. Um zwischen den Fenstern hin und her zu wechseln, reicht es aus, mit dem Finger über den Bildschirm bis zum gewünschten Fenster zu streichen. Mit einem einfachen Fingertipper wird das Fenster in den Vollbildmodus geschaltet. Um diesen wieder zu verlassen, wird kurz die Menütaste unter dem Bildschirm betätigt. Ebenfalls elegant: um ein geöffnetes Fenster zu schließen, muss dieses einfach nach oben aus der Liste aller geöffneter Fenster geschoben werden. Palm spielt hier die Vorzüge des 3,1 Zoll großen Touchscreens mit 320x480 Bildpunkten voll aus.

Auch ein Blick auf die Extras zeigt, dass das Handy einiges zu bieten hat. Zum Beispiel einen MP3-Player, WLAN-Schnittstelle und acht Gigabyte Speicher. Davon sind allerdings nur sieben Gigabyte nutzbar. Außerdem wurde dem Palm Pre ein GPS-Empfänger spendiert. Das notwendige Kartenmaterial ist in Form von Google Maps bereits vorinstalliert. Etwas enttäuschend ist die integrierte Kamera. Die löst zwar mit drei Megapixeln auf, hat aber insbesondere mit mäßiger Qualität zu kämpfen, wenn Personen oder Gegenstände in größerer Entfernung abgelichtet werden sollen. Außerdem rutscht der Zeigefinger recht schnell vor die Linse.


Eine Facebook-Applikation ist beim Palm Pre bereits vorinstalliert. Bild: onlinekosten.de
Ein Handy, das begeistern kann

Alles in allem macht das Palm Pre einen aufgeräumten Eindruck und wird auch in Deutschland viele Freunde finden. Durch UMTS- und HSDPA-Unterstützung machen Internet-Ausflüge auch unterwegs Spaß, für die Nutzung empfiehlt sich die Buchung einer mobilen Daten-Flatrate, die bei o2 in Form des Internet Pack M derzeit ab 6,80 Euro angeboten wird. Einziger Wermutstropfen: das Palm Pre ist ziemlich teuer. Über einen Zeitraum von 24 Monaten müssen monatlich 20 Euro an o2 überwiesen werden. Insgesamt also 480 Euro.

Bestellungen des neuen Palm-Smartphones sind ab dem 13. Oktober auch unter www.o2online.de möglich. Einen ausführlichen Praxis-Test wird onlinekosten.de im Laufe der nächsten zwei bis drei Wochen veröffentlichen.
Hayo Lücke
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