Nach einer langen Beta-Phase ist es nun soweit: Microsoft gibt am Dienstag sein kostenloses Antiviren-Programm für Windows XP,
Vista und
Windows 7,
Security Essentials (MSE), offiziell zum
Download frei. Das in acht Sprachen erhältliche Tool soll Nutzer vor Viren, Trojanern, Spyware sowie anderer Schadsoftware schützen.
Keine Registrierung notwendig
Eine Registrierung bei Microsoft - etwa mittels sogenannter "LiveIDs", wie sie für Microsoft Onecare verwendet werden - ist für den Einsatz der neuen Virenschutzlösung nicht notwendig. Das Programm kann völlig frei und ohne Begrenzung heruntergeladen werden.
"Wir wissen, dass viele Verbraucher bevorzugt auf eine Sicherheitssoftware mit Echtzeitschutz setzen. Allerdings ist ein großer Anteil dieser Anwender entweder nicht bereit oder fähig, dafür zu zahlen", so Amy Barzdukas, Managerin für Verbrauchersicherheit bei Microsoft. Letztlich bliebe der Computer dann ungeschützt. Security Essentials biete daher allen Nutzern eines
Windows-Betriebssystems ohne weitere Kosten mehr Sicherheit und helfe zudem, die weitere Verbreitung von
Antiviren-Software zu fördern. Erste Tests der Erkennungsleistung von MSE sind dabei vielversprechend: In einem Versuch des Portals av-test.org konnte bereits die Beta-Version weitgehend überzeugen.
Security Essentials: Kostenlose Antivirensoftware von Microsoft. (Zum Downloaden klicken)
Bild: Microsoft
Auch für schwächere Systeme geeignet
Um den Einsatz des Schutzprogramms auch auf vielen schwächeren oder älteren PCs zu ermöglichen, wurde laut Microsoft besonders auf einen niedrigen Ressourcenverbrauch geachtet. In Windows XP sollten mindestens 256 Megabyte (MB)
RAM zur Verfügung stehen, Windows 7 und Vista benötigen hingegen mindestens ein Gigabyte Arbeitsspeicher. Außerdem minimal nötig: Ein
Prozessor mit 500 Megahertz (Mhz) Taktrate sowie 140 MB freier Speicherplatz auf der
Festplatte.