Sie gelten insbesondere bei Geschäftskunden häufig als unverzichtbares Alltagswerkzeug:
BlackBerry-Smartphones des kanadischen Herstellers Research In Motion (RIM). Doch Analysten warnen: Der Absatz muss deutlich steigen, damit sich RIM gegenüber Apple mit seinem
iPhone und den zahlreichen HTC-Modellen behaupten kann. Dabei komme man auch nicht an Preissenkungen vorbei, schreibt die "Financial Times Deutschland" (FTD).
Auf der Suche nach günstigen Modellen
Bei Vorlage der jüngsten Quartalszahlen wurde das auch von RIM selbst eingestanden. Unternehmens-Chef Jim Balsillie sagte bei der Vorstellung der jüngsten Quartalszahlen: "Wir wollen uns künftig im Massengeschäft etablieren." Auch, weil inzwischen 80 Prozent der Neukunden Privat-Nutzer sind. Bedeutet im Umkehrschluss: günstigere Modelle müssen her. Hochpreisige Smartphones sind für Privatkunden häufig wenig interessant beziehungsweise nur schwierig finanzierbar.
Eine Gefahr könnten für RIM auch die jüngsten Preissenkungen von Apple und HTC sein. "RIM kann nicht nur auf Effizienz bedacht sein. Sie müssen ihr Geschäft ausweiten und das haben sie bislang verpasst", sagte Analyst Michael Yoshikami gegenüber der FTD. Andere Analysten bezweifeln bereits, dass der US-Marktanteil von 50 Prozent im Oberklasse-Segment noch lange gehalten werden kann.
Hayo Lücke