Das iPhone kann seit Mitte September über die zusätzlich buchbare Option
Modem-Nutzung auch als Modem für ein
Notebook fungieren. Dieses sogenannte
Tethering wird Kunden des iPhone der ersten Generation allerdings verwehrt.
T-Mobile hatte im vergangenen Jahr in den AGB noch eine kostenfreie Nutzung als Datenmodem zugelassen. Per Software-Upgrade verhindert der Netzbetreiber nun die Modemnutzung. Es sei technisch zu aufwändig herauszufinden welche Kunden alte und welche neue Tarife nutzen. Die Kehrtwende von T-Mobile verärgert viele Bestandskunden mit Complete-Tarif. Per Online-Petition soll der Mobilfunkanbieter, der das iPhone exklusiv in Deutschland vermarktet, nun zum Einlenken bewegt werden.
Petition und Facebook-Gruppe
Unter
www.liebe-telekom.org können iPhone-Nutzer an der Petition teilnehmen. Die von T-Mobile-Kunden initiierte Protestaktion wirft dem Anbieter einen Verstoß gegen eigene Verträge vor. Die Online-Petition unterzeichneten Montag mittag schon über 600 Internetsurfer. Zu dem Thema hat sich nach Angaben der Seitenbetreiber auch bereits eine eigene Facebook-Gruppe mit fast 2.000 Mitgliedern gegründet.
Tethering gegen Zusatzgebühr von 19,95 Euro pro Monat
iPhone-Nutzer wehren sich gegen T-Mobile. Screenshot: onlinekosten.de.
"Kann man als Unternehmen in Zeiten, wo Konsumenten vernetzt sind und online Millionen ihren Ärger mitteilen können, wirklich noch gegen die eigenen Kunden erfolgreich sein?" heißt es dort unter dem Namen
Hallo T-Mobile, liebe Telekom: es reicht!!!. Auch eine Anleitung zum Downgrade der iPhone-Software auf Version 3.0 ist dort zu finden. Damit soll das Tethering technisch wieder möglich sein.
Anderen iPhone-Kunden mit neueren Geräten - und angepassten AGB - ermöglicht T-Mobile die Buchung der Option
Modem-Nutzung für zusätzliche 19,95 Euro monatlich. Damit erhalten sie zudem zusätzliche drei Gigabyte Inklusivvolumen pro Monat.