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1. Oberfläche von Ubuntu 9.04
2. Neuland für Windows-Nutzer
3. Tests: WLAN, Mediennutzung, Drucker-Einrichtung
4. Flash und Fazit
Von Windows zu Linux
Den ersten spürbaren Unterschied zwischen Linux und Windows bemerke ich schon bei der Beschaffung. Anstatt einen zwei- bis dreistelligen Betrag für einen physischen Datenträger auszugeben, gibt es Ubuntu (in unserem Test in der Version 9.04 alias Jaunty Jackalope) kostenlos im Internet als Download. Alternativ kann über www.ubuntu.com für umgerechnet knapp 20 Euro eine Ubuntu-CD gekauft oder eine kostenlose CD (Lieferzeit bis zu zehn Wochen) angefragt werden. Die Installation ging in einer knappen halben Stunde vonstatten, anschließend ertönte eine afrikanische Trommel als Startsignal - Ubuntu stammt aus dem Afrikanischen und bedeutet in etwa "Menschlichkeit".
Andere Anordnung, aber nicht zu fremd
Ubuntu ist deutlich schlanker als zum Beispiel Windows Vista und daher nicht durch Funktionen aufgebläht, die vielleicht nicht jeder Nutzer benötigt. Die Kehrseite der Medaille ist, dass nicht alle gängigen Programme und Treiber direkt verfügbar sind, doch dazu später mehr.
Zuerst wollen wir uns der Oberfläche widmen. Gemeinsamkeiten in der Aufmachung gibt es auf den ersten Blick zwischen Ubuntu und Windows kaum. Der Button zum Herunterfahren ist nach oben rechts gerutscht und die Auswahlmenüs, die den Nutzer zu den gespeicherten Dateien (Orte), seinen installierten Programmen (Anwendungen) und Einstellungen (System) bringen, haben sich oben links niedergelassen. Inhaltlich gibt es schon mehr Gemeinsamkeiten. Ubuntu unterscheidet genau wie Windows zwischen den Speicherorten Computer und eigenen Dateien, die hier persönlicher Ordner heißen.

Wer zum ersten Mal mit Ubuntu arbeitet, muss zunächst die Anwendungen und Funktionen suchen.
Screenshot: onlinekosten.de


