Die
Internet-Suchmaschine
Bing wächst um eine neue Suchfunktion. Neu ist eine visuelle Suche. Diese soll sich besonders dann empfehlen, wenn der Suchende zwar weiß nach was er sucht, jedoch keinerlei Hinweise auf Bezeichnung oder Namen hat.
Mit den Augen finden
Bing befindet sich
weiterhin auf Wachstumskurs. Die
im Sommer gestartete, komplett neu entwickelte Suchmaschine aus dem Hause Microsoft bietet ihren Nutzern neuerdings auch eine visuelle Suchoption. Wer beispielsweise nach einem
Handy sucht, jedoch keinerlei Hinweise auf Hersteller oder Typenbezeichnung hat, wählt bei Bing in der "Visual Search"-Option die Handy-Sparte. Prompt baut sich vor dem Betrachter ein Meer an Bildern auf, die aktuelle Handymodelle zeigen. Microsoft verwirklicht die interaktive Darstellung
mit Hilfe der hauseigenen Silverlight-Schnittstelle.
In der ersten Betaversion von "Visual Search" finden sich bereits zahlreiche Suchoptionen. So lässt sich beispielsweise nach namhaften Schauspielern, Digitalkameras, Hunderassen oder US-Präsidenten suchen. Der Benutzer hat dabei die Möglichkeit, das Ranking der Suchergebnisse nach sachbezogenen Faktoren zu variieren. Bei der visuellen Suche nach den Top-Apps für das
iPhone kann so nach Popularität, Preis oder Name sortiert werden.
Die neue visuelle Suche von Bing - zum Vergrößern anklicken. Bild: onlinekosten.de
In einem ersten Test unserer Redaktion überzeugte die neue Suchoption. Zwar stellte der genutzte
Opera-Browser immer wieder Fehler fest, die zum Absturz führten, jedoch handelt es sich dabei wohl um Probleme mit Silverlight. In Verbindung mit
Firefox wurden bei einem Schnelltest keine Unstimmigkeiten beobachtet.
Betatest für US-Amerikaner
Die neue "Visual Search" von Bing ist derzeit nur für US-Amerikaner freigeschaltet und unter
bing.com/visualsearch erreichbar. Wer auch hierzulande die neue Suchoption ausprobieren möchte, wählt auf der Bing-Hauptseite einfach rechts oben als Herkunftsland "USA".