Hewlett-Packard (HP) hat zum
Notebook-Rundumschlag angesetzt. Neben den neuen
Netbooks Compaq Mini 311 und Mini 110 wagen sich auch größere Neuheiten aufs Parkett. Im Subnotebook-Bereich bringt der Hersteller gleich zwei neue Modelle: das ProBook 5310m und das Pavilion dm3. Beim HP Envy (zu deutsch: Neid) hingegen dreht sich alles um das Notebook als Statussymbol.
Dünn & leicht: HP Envy
Das Thema "Laptop in der Luxusliga" erinnert an das
Apple MacBook Air (Test). Mit diesem hat das HP Envy zum Beispiel die Attribute klein und leicht gemeinsam. Es soll sogar das dünnste und leichteste Notebook seiner Klasse sein. Das Envy kommt entweder im knapp zwei Zentimeter (cm) dünnen 13,1-Zoll-Format (Envy 13) oder als 2,4 cm dickes 15,6-Zoll-Gerät (Envy 15) mit einer Auflösung von 1.366x768 Pixeln und LED-Hintergrundbeleuchtung, wobei die Farben auf dem Display besonders leuchtend angezeigt werden sollen. Bei der Fertigung hat sich HP an den Materialien Aluminium, Magnesium und Glas bedient, wobei letzteres das Display abdeckt. Der Support nennt sich für den Luxus-verwöhnten Käufer "Concierge-Service".
Unterschiedliche Innenleben
Beide Envy Modelle verwenden
Windows 7 Home Premium als
Betriebssystem. Wer es eilig hat, kann auf verschiedene
Internet-Anwendungen aber auch ohne System-Boot per
Instant On zugreifen. Das Envy 13 rechnet mit einem Intel Core 2 Duo SL9400 mit 1,86 Gigahertz (GHz), der von drei Gigabyte (GB)
Arbeitsspeicher gestützt wird. Auf die
Festplatte passen 250 GB und die Grafikaufgaben übernimmt eine ATI Mobility Radeon HD 4330. Das Envy 15 beherbergt den von Intel noch nicht für Notebooks vorgestellten Core i7 720QM mit 1,6 GHz. Auch die übrigen Komponenten fallen stärker aus. Hierzu gehören zum Beispiel acht GB RAM, eine ATI HD 4830
Grafikkarte mit einem GB Speicher und eine 500-GB-Festplatte.
Genau wie bei Apple: Kein Laufwerk
Eine weitere Gemeinsamkeit zum MacBook Air zeigt sich beim Laufwerk: es ist keins integriert. Das Envy 15 bringt aber einen externen
DVD-Brenner im Lieferumfang mit. Außerdem findet der Nutzer bei diesem Modell einen eSATA-Anschluss vor, die übrigen Schnittstellen – HDMI, 2x USB,
WLAN 802.11 a/g/n und Bluetooth – sind auch bei dem kleinen Notebook vorhanden. Ebenfalls identisch sind Kartenleser, Webcam und der Doppelpack Akkus. Das 1,7 Kilogramm (kg) leichte Envy 13 liegt zusammen mit einem 4- und einem 6-Zellen-Akku im Verpackungskarton, die insgesamt zehn Stunden lang Energie liefern sollen. Das Envy 15 (2,4 kg) hält laut HP mehr als sieben Stunden durch. Darum kümmern sich ein 6- und ein 9-Zellen-Akku.
Das Envy Notebook kommt in zwei Größen. Bilder: HP
Beide geben ihr Debut im Oktober für 1.699 beziehungsweise 1.999 Euro.
HP gewährt jeweils eine zweijährige Garantie.