Das zum Google-Konzern gehörende Videoportal YouTube ist eines der populärsten Angebote im
Internet. Die Plattform für vielerlei skurille Clips ist weiterhin auf der Suche nach einem Geschäftsmodell. Anfang September wurde etwa bekannt, dass
YouTube zur Online-Videothek werden möchte. Aber auch für aktive YouTube-Nutzer mit eigenem Account bieten die Entwickler derzeit wieder Neues an, um den Community-Gedanken zu stärken.
YouTube-Kanäle von Freunden einfacher finden
Ähnlich wie bei
sozialen Netzwerken sollen registrierte YouTube-Nutzer auf ihrer Startseite schon bald Hinweise auf mögliche YouTube-Anwender aus dem Bekanntenkreis erhalten. Den Anfang machen wird eine Vorschlagsbox im Stil "Diese Personen könntest Du kennen". Aufgeführt werden die YouTube-Channels von eventuell persönlichen Bekannten. Auf diese Weise möchte das Videoportal ein Abonnieren ihrer Kanäle erleichtern.
Kontrolle über die Datenschutz-Einstellungen
Doch auf welcher Basis macht YouTube die Freundschaftsvorschläge?
Die Videoplattform merkt sich die E-Mail-Adressen, wenn eingeloggte Nutzer YouTube-Videos an Freunde senden. Auch eine Verlinkung zu einem Google Mail-Konto hilft YouTube, um eine Vorschlagsliste mit Bekannten zu erstellen, die bereits selber YouTube-Kanäle betreiben. Dabei weist Elizabeth Windram, Mitarbeiterin in der YouTube-Abteilung für Nutzer-Erfahrungen, im Blog des Videoportals auf den entsprechenden Schutz der Privatsphäre hin. Es würden nur Kanäle von Freunden angezeigt, die dem auch zugestimmt hätten. Dazu müssen sie in den Kontoeinstellungen im Bereich Datenschutz durch Setzen eines Häkchens einwilligen: "Andere können meinen Kanal auf YouTube finden, wenn Sie meine E-Mail-Adresse haben."
YouTube Datenschutz-Einstellungen: Die Liste mit Freunden wird nur bei gesetztem Häkchen angezeigt. Screenshot: onlinekosten.de.
Jörg Schamberg