Die Brillianz des Displays zeigt sich auch bei der Filmwiedergabe: Der vorinstallierte Trailer zu "The Dark Knight" im 16:9-Format macht tatsächlich auch Nicht-Fans des Mäusekinos Lust auf längere Videosessions. Wer es größer mag, kann die Videosignale auch über den TV-Ausgang und einem entsprechenden Nokia-Kabel an einen Fernseher schicken.
Hervorragender Sound
Dies ist teilweise auch auf die sehr guten Audioeigenschaften des 5800 XpressMusic zurückzuführen. Selbst über die mitgelieferten Ohrhörer ist der Sound schon als gut zu bezeichnen. Kommen über den Klinkenanschluss oder Stereo-Bluetooth höherwertige Kopfhörer zum Einsatz, überzeugt der erstklassige Sound mit klaren Höhen und starken Bässen.
Dieser ausgewogene Klang ist bei den eingebauten Stereo-Lautsprechern selbstverständlich nicht zu erwarten, doch überraschenderweise ist kein schepperndes Frequenzdurcheinander zu vernehmen. Musiktitel werden trotz voller Lautstärke praktisch ohne wahrnehmbare Verzerrungen wiedergegeben. Damit wird sogar die akustische Belästigung durch den Einsatz als Ghettoblaster-Ersatz auf der Straße erträglicher. Der Musik-Player ist XpressMusic-typisch mit verschiedenen Wiedergabe-Modi, Playlist-Einstellungen, Cover-Anzeige und präzisem Acht-Band-Equalizer ausgestattet.
Um in den Genuss dieser Multimedia-Fähigkeiten zu kommen, braucht es entsprechender Dateien. Der rund 80 Megabyte große interne Speicher ist hier zu vernachlässigen, zumal er beim Anschluss des Handys über USB an den
Computer nicht im Explorer angezeigt wird. Dafür steht aber eine acht Gigabyte (GB) große microSD-Karte zur Verfügung. Maximal kann eine 16-GB-
Speicherkarte eingesetzt werden.
Im etwas wackeligen Tisch-Halter läßt sich bequem Musik abspielen. Bild: Nokia
UMTS, HSDPA, WLAN und GPS an Bord
An dieser Stelle sollte vielleicht noch erwähnt werden, dass mit dem Nokia 5800 XpressMusic durchaus telefoniert werden kann, und das auch in guter Tonqualität und mit Sprachwahl. Das Quadband-Handy beherrscht zudem fast alles, was momentan von einem Smartphone erwartet wird: Neben
EDGE und
UMTS werden auch Downloads via
HSDPA immerhin bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) unterstützt, der schnelle Upload mit
HSUPA leider nicht.
Dazu steht für den alternativen Zugang zum
mobilen Internet auch
WLAN (802.11b/g) zur Verfügung. Der integrierte
Browser zeigt die meisten
Webseiten korrekt an, gerät aber bei zahlreichen Multimedia-Elementen etwas ins Straucheln. Dafür unterstützt er Flash und erlaubt das entspannte Stöbern im YouTube-Videofundus.