Sonntag, 13.09.2009 00:01

Erfolgsmodell im Test: das Nokia 5800 XpressMusic

aus dem Bereich Mobilfunk
Die Brillianz des Displays zeigt sich auch bei der Filmwiedergabe: Der vorinstallierte Trailer zu "The Dark Knight" im 16:9-Format macht tatsächlich auch Nicht-Fans des Mäusekinos Lust auf längere Videosessions. Wer es größer mag, kann die Videosignale auch über den TV-Ausgang und einem entsprechenden Nokia-Kabel an einen Fernseher schicken.

Anzeige
Hervorragender Sound

Dies ist teilweise auch auf die sehr guten Audioeigenschaften des 5800 XpressMusic zurückzuführen. Selbst über die mitgelieferten Ohrhörer ist der Sound schon als gut zu bezeichnen. Kommen über den Klinkenanschluss oder Stereo-Bluetooth höherwertige Kopfhörer zum Einsatz, überzeugt der erstklassige Sound mit klaren Höhen und starken Bässen.

Dieser ausgewogene Klang ist bei den eingebauten Stereo-Lautsprechern selbstverständlich nicht zu erwarten, doch überraschenderweise ist kein schepperndes Frequenzdurcheinander zu vernehmen. Musiktitel werden trotz voller Lautstärke praktisch ohne wahrnehmbare Verzerrungen wiedergegeben. Damit wird sogar die akustische Belästigung durch den Einsatz als Ghettoblaster-Ersatz auf der Straße erträglicher. Der Musik-Player ist XpressMusic-typisch mit verschiedenen Wiedergabe-Modi, Playlist-Einstellungen, Cover-Anzeige und präzisem Acht-Band-Equalizer ausgestattet.

Um in den Genuss dieser Multimedia-Fähigkeiten zu kommen, braucht es entsprechender Dateien. Der rund 80 Megabyte große interne Speicher ist hier zu vernachlässigen, zumal er beim Anschluss des Handys über USB an den Computer nicht im Explorer angezeigt wird. Dafür steht aber eine acht Gigabyte (GB) große microSD-Karte zur Verfügung. Maximal kann eine 16-GB-Speicherkarte eingesetzt werden.
Nokia 5800 XpressMusic
Im etwas wackeligen Tisch-Halter läßt sich bequem Musik abspielen. Bild: Nokia

UMTS, HSDPA, WLAN und GPS an Bord

An dieser Stelle sollte vielleicht noch erwähnt werden, dass mit dem Nokia 5800 XpressMusic durchaus telefoniert werden kann, und das auch in guter Tonqualität und mit Sprachwahl. Das Quadband-Handy beherrscht zudem fast alles, was momentan von einem Smartphone erwartet wird: Neben EDGE und UMTS werden auch Downloads via HSDPA immerhin bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) unterstützt, der schnelle Upload mit HSUPA leider nicht.

Dazu steht für den alternativen Zugang zum mobilen Internet auch WLAN (802.11b/g) zur Verfügung. Der integrierte Browser zeigt die meisten Webseiten korrekt an, gerät aber bei zahlreichen Multimedia-Elementen etwas ins Straucheln. Dafür unterstützt er Flash und erlaubt das entspannte Stöbern im YouTube-Videofundus.
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

Internet per VDSL
Die DSL-Anbieter rüsten auf:
Mit ihren VDSL Angeboten bieten die Provider Highspeed-Internet mit bis zu 50 Mbit/s in vielen Gebieten.
Jetzt T-Home VDSL Verfügbarkeit prüfen oder den Ausbau von 1und1 VDSL, Alice VDSL und Vodafone VDSL checken.
Internet über Kabel
Kein DSL oder nur schlechte Werte im DSL Speedtest? Internet über das Kabelnetz ist eine der führenden DSL Alternativen.
Kabelanbieter bieten ultraschnellen Downstream über den Kabelanschluss.
Wenn kein DSL verfügbar ist und auch kein Kabel digital gewünscht wird, ist mobiles Internet vielleicht interessant.
DSL Verfügbarkeit
DSL 2000 für Einsteiger oder DSL 16000 für anspruchsvolle Internetsurfer?
Oder darf es mit VDSL noch etwas schneller sein? Alice VDSL und Vodafone VDSL ist an vielen Orten verfügbar. Auch die 1und1 VDSL Verfügbarkeit wird weiter ausgebaut.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs