Der
Wahl-o-mat der Bundeszentrale für politische Bildung ist gut drei Wochen vor der Bundestagswahl am 27. September gestartet. Auf der Website können sich politisch Interessierte seit 2002 über die zur Wahl bereit stehenden Parteien informieren.
24 Parteien, 38 Thesen
24 Parteien haben sich an dem Projekt beteiligt und zu insgesamt 38 Thesen Position bezogen. So lautet die erste These zum Beispiel: "Die Laufzeit der Atomkraftwerke soll verlängert werden", wobei die Partei und der Nutzer jeweils mit "stimme zu", "neutral" oder "stimme nicht zu" wählen kann. Für den Nutzer besonders wichtige Themen können auch doppelt gewichtet werden. Das Spektrum der Positionen erstreckt sich dabei von "Afghanistan" bis "Unternehmenssteuer". Nach dem Beantworten der 38 Thesen kann das persönliche Ergebnis mit den Zielen von maximal acht Parteien gleichzeitig verglichen werden – so erhält man einen ungefähren Überblick, welche Partei die eigenen Interessen am ehesten vertritt.
Zu allen Themen bietet die Bundeszentrale für politische Bildung per Mausklick auch tiefergehende Informationen an. Eine Java-basierte Handyversion des Wahl-o-mats ist ebenfalls erhältlich.
Der Wahl-o-mat ist jetzt gestartet. Screenshot: onlinekosten.de
Marcel Petritz