Das erste Mal seit drei Jahren ist der
Mobilfunk- und
DSL-Anbieter Vodafone wieder mit einem eigenen Stand auf der IFA in Berlin vertreten. Diese Chance wurde genutzt, um eine ganze Reihe an Neuigkeiten vorzustellen, die im Laufe der nächsten Monate nach und nach auf dem deutschen Markt eingeführt werden.
Mobile Datendienste boomen
Stolz ist man bei Vodafone insbesondere darauf, künftig Mobilfunk- und Festnetz-Produkte noch enger miteinander verknüpfen zu können. Der Datenverkehr spiele sich immer häufiger auf Basis von Mobilfunk-Technik ab. Der bei Vodafone für Privatkunden verantwortliche Geschäftsführer Frank Rosenberger machte das auf der IFA Pressekonferenz am Beispiel der mobilen Datennutzung am Standort Berlin deutlich. Die Zahl der aktiven UMTS-Nutzer habe sich zwischen 2006 und 2009 vervierfacht, das Datenvolumen sei sogar um das 20-fache gestiegen. Die Zahl der Datenverbindungen legte um das 25-fache zu. "Wir sind stolz auf unser Mobilfunknetz – aber auch auf unser Datennetz", so Rosenberger.
Aus diesem Grund wird es bei Vodafone ab Herbst ein Stand-Alone-Produkt der so genannten Surf-Sofort-Box geben. Bisher wurde die darin enthaltene
UMTS-Box nur dann ausgehändigt, wenn Vodafone-Kunden einen
DSL-Anschluss bestellen. Bis dieser geschaltet ist, surfen Vodafone auf Basis von UMTS-,
HSDPA- oder
EDGE-Verbindungen über das Mobilfunk-Netz von Vodafone im
Internet.
Diese Möglichkeit, ohne Verzögerungen auf das World Wide Web zuzugreifen habe "eingeschlagen wie eine Bombe", wie Rosenberger weiter ausführte. Deshalb habe man sich dazu entschieden, das Produkt auch unabhängig von einem DSL-Anschluss zur Verfügung zu stellen. Angaben zu Preisen machte Rosenberger allerdings noch nicht.