Mittwoch, 02.09.2009 16:42

AVM: Streaming per USB-WLAN-Stick

aus dem Bereich Computer
Die Entwickler von AVM aus Berlin, Hersteller der bekannten Fritz!Box DSL-Router, haben für Testzwecke online im Fritz!Labor ein neues Firmware-Update für die Fritz!Box 7270 bereitgestellt. Dieses verwandelt einen herkömmlichen Fritz!WLAN USB-Stick v1.1 in einen Streaming-Stick.

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Inhalte kabellos an Abspielgeräte übertragen

Eingesteckt an dem USB-Anschluss von nicht netzwerkfähigen Geräten wie Hifi-Anlagen, DVD-Player oder digitale Bilderrahmen wird der Stick als normaler USB-Speicherstick erkannt. Per WLAN hat der Stick jedoch Zugriff auf Fritz!Boxen im Netzwerk und mit dem DSL-Router verbundene USB-Festplatten. Damit lassen sich drahtlos Fotos oder anderen Daten an einen digitalen Bilderrahmen oder andere Geräte mit USB-Anschluss übertragen. Die Steuerung und der Abruf der Daten erfolgt über das User-Interface des jeweiligen Abspiel-Gerätes.

WLAN-Stick wird als USB-Speicherstick erkannt


Der Streaming-Stick holt sich Daten aus dem Heimnetzwerk per WLAN. Bild: AVM.
Eine kostenlose Software wird bei der Einrichtung auf den Stick übertragen und ermöglicht DVD-Playern, Festplattenrecordern & Co. die Erkennung als USB-Speicherstick. Über die Software lässt sich der Streaming-Stick jederzeit auch wieder in einen gewöhnlichen WLAN-Stick zurückverwandeln. Der Stick erhält die WLAN-Sicherheitseinstellungen des Heimnetzwerkes, die Daten werden per WPA verschlüsselt. Der Vorteil des neuen Systems: USB-Sticks müssen nicht umständlich erst mit Daten gefüllt werden, sondern können direkt auf die an das Netzwerk angeschlossenen Medienspeicher zurückgreifen. Über den Online-Speicher der Fritz!Box stehen auch Daten aus dem Internet zur Verfügung. Über den UPnP-Standard stehen auch freigegebene Inhalte eines Mediaservers wie etwa Musiktitel zur Verfügung. AVM plant künftig auch den Zugriff auf Internet-Radiostationen per Streaming-Stick.

AVM weist darauf hin, dass die neue Firmware sowie die Software für den WLAN-Stick noch Beta-Status besitzen und nur zu Demonstrationszwecken bereitgestellt werden. Experimentierfreudige Nutzer könnten aber jederzeit wieder auf die ursprüngliche, offizielle Firmware-Version umstellen. Dabei gehen nach Angaben von AVM aber die persönlichen Einstellungen verloren.
Jörg Schamberg
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