Die
neue Online-Börse für noch unbesetzte Studienplätze ist ab sofort in Betrieb. Etwa 90 Prozent der Hochschulen nehmen daran teil. Angeboten werden Plätze in 1.439 Studiengängen, teilte die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) auf Anfrage mit.
Übergangsbörse verteilt Restplätze
Die
Online-Börse informiert über Freiplätze, die nach der ersten Zulassungsrunde und dem Nachrückverfahren noch zu haben sind. Bewerber finden dort ohne Anmeldung und kostenfrei den direkten Kontakt zu den Hochschulen.
Die bundesweite Studienplatzbörse wird von Bund und Ländern finanziert und ist mit der Hochschulrektorenkonferenz vereinbart worden. In den vergangenen Jahren war es regelmäßig zu heftigen Klagen über ein Einschreibchaos gekommen.
Wegen organisatorischer Probleme beim Nachrückverfahren waren viele Studienplätze in Fächern mit örtlichen Zulassungsbeschränkungen unbesetzt geblieben.
Die Börse soll hier vorübergehend Abhilfe schaffen. Sie wird später von einer neuen Bewerbungsplattform unter gemeinsamer Schirmherrschaft von ZVS und den Hochschulen abgelöst. Die Entwicklung ist bereits ausgeschrieben worden.
Dorothee Monreal
/ dpa