Insbesondere aus der Welt von
Twitter sind sie bekannt: Link-Verkürzungsdienste, mit deren Hilfe eine lange
Domain in eine kurze
URL verwandelt werden kann. Aus www.onlinekosten.de wird dann zum Beispiel http://bit.ly/Hsqjl oder http://tinyurl.com/8yaj4. Einer der bekanntesten Dienste dieser Art, der bisher auf der Seite http://tr.im zu finden war, hat sich nun allerdings aus der
Internet-Welt verabschiedet. Nach Angaben der Betreiber von Nambu Networks in erster Linie aus wirtschaftlichen Gründen.
Schuld auch bei Twitter
Es sei nicht gelungen, geschäftliche Partner für den Verkürzungsdienst zu finden. Dadurch sei es nicht möglich gewesen, mit dem Angebot Geld zu verdienen. Auch, weil Nutzer nicht bereit seien, für eine Link-Verkürzung Geld auszugeben. Erschwerend komme hinzu, dass die Betreiber von Twitter den Dienst bit.ly durch eine automatische Einbindung in das Micro-Blogging-Portal zum Marktführer gemacht hätten. Dadurch sei einem Geschäftsmodell die Grundlage entzogen - auch aufgrund nicht unbedeutender Netzwerkkosten.
Aus diesen Gründen sei es notwendig, tr.im mit sofortiger Wirkung zu deaktivieren. Bestehende Link-Verkürzungen bleiben aber weiter aktiv - zumindest vorerst. Nach Angaben der Betreiber bis mindestens Ende 2009. Nur die eigentliche
Homepage samt ihres Statistikbereichs sei ab sofort offline.
Hayo Lücke