"Wählen Sie sich jetzt ein und gewinnen Sie bis zu 500 Euro bei unserem Gitterrätsel." Tag für Tag locken Fernsehsender ihre Zuschauer mit vermeintlich lukrativen Gewinnspielen ans Telefon. In den meisten Fällen wird dafür eine 0137-Nummer geschaltet, die auch als Rufnummer für Massenverkehr zu bestimmten Zielen (MABEZ) bezeichnet wird. Aber auch 0180-Nummern kommen immer wieder zum Einsatz. Wer diese Rufnummern über ein klassisches Festnetz-Telefon anwählt, kann auf weitestgehend transparente Preise blicken. Ganz anders sieht es hingegen aus, wenn zum Beispiel eine Call-In-Show vom Handy aus angerufen wird.
Einheitliche Preise im Festnetz
Bei den großen Festnetzgesellschaften
T-Home,
Vodafone,
Alice und
Versatel werden Anrufe zu Service-Nummern in der Regel zu identischen Konditionen abgerechnet. So werden zum Beispiel für Verbindungen zu 01805-Nummern einheitlich 14 Cent pro Minute fällig. Wer eine 01379-Nummer anwählt, muss 50 Cent pro Anruf zahlen. Selbst bei der neuen
Behörden-Hotline (115) gibt es bei den großen Festnetz-Gesellschaften keine Unterschiede beim Minutenpreis; er liegt bei sieben Cent.
Ein ganz anderes Bild ergibt sich hingegen bei den
Mobilfunk-Netzbetreibern.
T-Mobile, Vodafone,
E-Plus und
o2 berechnen für jede der bekannten Service-Nummern unterschiedliche Preise. Die fallen darüber hinaus durch die Bank deutlich höher aus als von einem Festnetz-Anschluss.
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