Handys aus Asien finden bei deutschen
Mobilfunk-Kunden immer häufiger Verwendung. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf eine Marktanalyse der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) berichtet, gelte dieser Trend auch für hochwertige Handymodelle, die in Verbindung mit einem zweijährigen Laufzeitvertrag verwendet werden.
Südkoreanische Produzenten beliebt
Die GfK habe in ihrer Analyse jeweils die Jahres-Quartale zwischen April und Juni verglichen und dabei insbesondere eine wachsende Beliebtheit bei Handys von
Samsung und
LG beobachtet. Demnach konnte Samsung um zehn Prozentpunkte zulegen, LG immerhin noch um fünf. Marktführer
Nokia habe hingegen fünf Prozentpunkte eingebüßt, der
durch zuletzt schwache Absatzzahlen gebeutelte Konzern
Sony Ericsson büßte sogar sieben Prozentpunkte ein.
Richtig schlecht scheint es um den amerikanischen Produzenten
Motorola bestellt zu sein. Weil das Geschäft mit neuen Modellen hierzulande stark vernachlässigt wird, ist Motorola fast komplett aus der Wahrnehmung der Konsumenten verschwunden. Laut GfK wählten nur noch zwei Prozent der deutschen Handykunden ein Motorola-Handy.
Insgesamt seien im ersten Halbjahr über zwei Millionen Handys weniger in Deutschland verkauft worden als im Vergleichszeitraum 2008.