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Streit zwischen Hamburgs Datenschützer Johannes Caspar und dem Google-Online-Dienst "Street View" über fehlende Transparenz ist vorerst ausgeräumt. "Das Problem ist behoben. Wir gehen davon aus, dass das ein Ausreißer war", sagte Caspar am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur dpa.
Google lenkt ein
Google habe inzwischen sämtliche fehlenden Daten im Internet veröffentlicht. Laut einer Vereinbarung zwischen Caspar und Google muss der kalifornische Internet-Konzern vorab mitteilen, wann und wo er für seinen Dienst Straßenzüge abfilmen will. Für August hatte es dies zunächst versäumt und laut Caspar mit einem Organisationsfehler begründet.
Caspar sei von seinem rheinland-pfälzischen Datenschutz-Kollegen darauf aufmerksam gemacht worden, dass Google-Kamerafahrzeuge kleine Gemeinden abfilmten, ohne darüber vorher informiert zu haben. Bei einer Überprüfung sei festgestellt worden, dass für August gar keine Pläne veröffentlicht worden und für Juni und Juli nur Großstädte benannt worden seien. "Wir haben schriftlich darauf hingewiesen, dass das abzustellen ist." Außerdem sei erstmals eine Verwaltungsgebühr erhoben worden, deren Höhe jedoch noch nicht feststehe. Maximal könnten 1.500 Euro verlangt werden.
Für "Street View" schickt der Suchmaschinen-Spezialist seit einiger Zeit mit 360-Grad-Kameras ausgestattete Autos durch die Lande. Für deutsche Städte ist der Dienst noch nicht verfügbar, er lässt sich aber bereits in Städten wie San Francisco, New York oder Barcelona nutzen.
Hayo Lücke
/ dpa