Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass
die meisten Xing-Nutzer aus München, Hamburg und Berlin kommen. Jetzt gibt es weitere Neuigkeiten aus dem Business-Netzwerk. Die Betreiber haben unter
wahl.xing.com eine Art Diskussionsforum zur nahenden Bundestagswahl eingerichtet. Ein ähnliches Projekt hatte zuletzt die VZ-Gruppe mit der
Wahlzentrale aus dem Boden gestampft.
Partei-Gruppen gestartet
Bei Xing wurden nicht nur moderierte Gruppen für die sechs großen Parteien des aktuellen Bundestages eröffnet, es wird auch die so genannte Sonntagsfrage gestellt und wöchentlich eine neue Umfrage gestartet. Dabei geht es zum Beispiel in dieser Woche um die Frage, ob die Diskussion zum Ausstieg aus der Atomkraft eine entscheidende Rolle bei der eigenen Wahlentscheidung spielt.
Fast 9.000 Xing-Mitglieder haben sich darüber hinaus schon der parteiübergreifenden Gruppe "Politik" angeschlossen, die dazu einlädt, mit und über alle Partei- und Politikthemen zu diskutieren. Genau das ist aber alles andere als einfach. Denn durch die Vielzahl an Gruppenmitgliedern wird häufig mehrmals pro Minute ein neues Posting abgesetzt. Zur guten Übersicht trägt das nicht gerade bei.
Hayo Lücke