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Montag, 03.08.2009 09:46

Ufo-Exzentriker: Hacker steht vor Auslieferung

aus dem Bereich Sonstiges
Von seinem Schlafzimmer in London hackte er sich in Dutzende Computer des US-Militärs, angeblich wollte er nur Informationen über Ufos sammeln. Doch dem Briten Gary McKinnon droht nun nach einem sieben Jahre langen Rechtsstreit endgültig die Auslieferung in die USA. Am Freitag verlor der 43-Jährige vor Gericht in London seinen bislang letzten Versuch, die Auslieferung zu stoppen.

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Lebenslange Haftstrafe

In den USA wartet auf ihn möglicherweise eine lebenslange Gefängnisstrafe - obwohl er am Asperger-Syndrom, einer Form von Autismus, leidet. Der Fall sorgte seit langem für Schlagzeilen, Menschenrechtler wie Politiker zeigten sich am Freitag entsetzt.

Zwischen 2001 und 2002 soll der arbeitslose Mann fast 100 Computer der US-Armee, der Luftwaffe, der Marine und des Pentagons sowie der Raumfahrtbehörde NASA angezapft haben. Die US-Behörden beschuldigen ihn, unter anderem 950 Passwörter gestohlen und Daten gelöscht sowie ein wichtiges System beim Militär nach den Terroranschlägen vom 11. September in New York lahmgelegt zu haben.

Prozess in England verweigert

Für die USA war das "der größte Militär-Hack aller Zeiten", für McKinnon selbst allerdings nur die Suche nach Beweisen für außerirdisches Leben. Seine Anwälte nannten ihn einen "Ufo-Exzentriker" und keinen Mann, der eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstellte.

Sowohl das britische Innenministerium als auch die Staatsanwaltschaft hatten McKinnon einen Prozess in der Heimat verweigert, der ihn vor der Auslieferung schützen würden - denn die Beweise lägen zum großen Teil in den USA. Die Richter am High Court urteilten nun, dass eine Auslieferung eine "rechtmäßige und angemessene Antwort auf seine Tat" sei. Innenminister Alan Johnson betonte, McKinnok sei "ernsthafter Verbrechen" beschuldigt, die USA hätten ein Recht, die Auslieferung zu fordern.
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 Selber Schuld (3 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von HasT am 04.08.2009 um 02:35 Uhr
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