Donnerstag, 30.07.2009 11:53

Toshiba kämpft mit wachsenden Verlusten

aus dem Bereich Sonstiges
Der größte japanische Chiphersteller Toshiba rutscht tiefer in die roten Zahlen. Die weltweit schwache Elektronik-Nachfrage brachte Toshiba im ersten Geschäftsquartal 2009 einen Nettoverlust von 57,8 Milliarden Yen (428 Millionen Euro) ein, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte der Verlust bei 11,6 Milliarden Yen gelegen.

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Verlust erhöht sich

Auf operativer Basis erhöhte sich der Verlust von April bis Juni auf 37,59 Milliarden Yen, verglichen mit einem Minus von 22,88 Milliarden Yen im Vorjahreszeitraum. Die Umsätze gingen um 17,2 Prozent zurück und belaufen sich auf 1,34 Billionen Yen. Toshiba bestätigte seine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr bis März 2010. Der Konzern erwartet weiter einen Nettoverlust von 50 Milliarden Yen, bei einem Umsatz von 6,8 Billionen Yen.

Stellenstreichungen und Produktionskürzung

Im April hatte Toshiba die Streichung von weiteren 3.900 befristeten Arbeitsplätzen angekündigt. Im Januar gab Toshiba bereits die Entlassung von 4.500 Zeitarbeitern bekannt. Die Produktion von NAND-Chips sollte bis Ende Juni um weitere 30 Prozent gekürzt werden. Durch eine Verknappung der Chips, will Toshiba ein Anziehen der Preise für Halbleiter erreichen.
Jörg Schamberg / dpa
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