Microsoft hat am Dienstag Abend die angekündigten
Patches für den Internet Explorer und Visual Studio fertiggestellt und weitere Informationen zu den Lücken geliefert. Auslöser ist eine Schwachstelle in der Active Template Library (ATL), die nun auch Adobes Produkten zu schaffen macht.
Andere Browser nicht betroffen
Wie der Software-Hersteller in seinem
Sicherheits-Weblog schreibt, leiden auch der Flash Player und der Shockwave Player unter der Microsoft-Lücke. Aus dem
Sicherheitshinweis für den Flash Player geht hervor, dass die Versionen 9.0.159.0 und 10.0.22.87 sowie die vorangegangenen 9er- und 10er-Varianten anfällig sind. Über die kritische Lücke könnte ein Angreifer auf den
PC zugreifen und dort schädlichen Code ausführen. Adobe betont, dass nur für Nutzer des
Internet Explorer ein Problem bestehe, die Plug-Ins für den
Firefox und andere
Browser nutzen die ATL nicht.
Patch zum Donnerstag
Adobe arbeitet derzeit an einem Patch, der voraussichtlich am Donnerstag, 30. Juli, erscheinen soll. Bis dahin empfiehlt der Hersteller, das Browser-Update von Microsoft einzuspielen.
Dem
Sicherheitshinweis für den Shockwave Player zufolge, ist für diesen bereits ein Update verfügbar. Betroffen ist die Version 11.5.0.600 für
Windows, die nun durch 11.5.0.601 ersetzt wird.