In 13 Bundesländern ist
Kabel Deutschland, der größte deutsche Kabelnetzbetreiber, vertreten. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2008/2009 vom April des vergangenen Jahres bis zum März dieses Jahres legte der Anbieter nun in München positive Zahlen für alle Geschäftsbereiche vor. Der Umsatz konnte im Jahresvergleich bis Ende März um 14,5 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro gesteigert werden. Nur das Netto-Ergebnis färbt sich noch etwas intensiver rot.
Verdoppelung der Kundenzahlen für Internet und Telefonie
Kabel Deutschland konnte insbesondere mit seinen
Internet- und Telefonangeboten weiter punkten. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Internet- und Telefon-Abonnements zum Stichtag Ende März mit knapp 1,418 Millionen gegenüber 710.300 nahezu verdoppelt. Insgesamt 805.900 Kunden entschieden sich für die Telefonie und den alternativen
Internetzugang über das
Kabel. Im vergangenen Jahr lag deren Zahl erst bei 420.900 Kunden. Inzwischen gewinnt Kabel Deutschland jeden dritten neuen Kunden über die Vermittlung eines Internet- und Telefonangebotes. Mit 70 Prozent der Neukunden setzt eine große Mehrheit dabei direkt auf Internet-Pakete mit der maximalen Bandbreite von bis zu 32 Megabit pro Sekunde (Mbit/s).
Neun Millionen Kunden mit Kabelanschluss
Der Kabelnetzbetreiber verkaufte im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 11,6 Millionen Abonnements rund um den
Kabelanschluss, im Vorjahr waren es noch 10,5 Millionen. Im Durchschnitt buchte ein Kunde 1,27 Produkte aus den Bereichen TV, Internet oder Telefon. 30 Prozent der Abonnements entfällt mittlerweile auf Premium-Produkte wie Digitales Fernsehen, Pay-TV, Kabel Digital+ und eben Internet und Telefon. Ende März zählte Kabel Deutschland insgesamt 9,0 Millionen Kunden mit einem Kabelanschluss, ein Plus von 200.000 Kunden. Das digitale TV-Angebot der Münchener konnte um 9,1 Prozent zulegen und verzeichnete am Ende des Geschäftsjahres 849.200 Abonnements.
Die wachsenden Kundenzahlen bescherte Kabel Deutschland für das abgelaufene Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von 14,5 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Der monatliche Erlös pro Kunde konnte um 16 Prozent von 9,56 Euro auf 11,06 Euro gesteigert werden. Auch beim EBITDA, dem Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, konnte der Kabelnetzbetreiber mit einem Plus von 24,7 Prozent von 457,8 Millionen auf 570,7 Millionen Euro zulegen.