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Wie Microsoft am Sonntag mitteilte, hat der Software-Konzern in der Entwicklungsumgebung und dem Browser Schwachstellen entdeckt. Aus dem Sicherheitshinweis 973882 geht hervor, dass beide Lücken in der Active Template Library (ATL) zu finden sind. Bei Visual Studio besteht demnach die Gefahr, dass ein Angreifer Schadcode auf dem betroffenen PC ausführen könnte. Dennoch stuft Microsoft die Gefahr als moderat ein (MS09-035).
Das Patch zum Internet Explorer (MS09-034) knöpft sich die Versionen 5, 6, 7 und 8 vor und behebt neben der ATL-Schwachstelle noch ein weiteres Problem, das ebenfalls zum Einschleusen von Code ausgenutzt werden könnte. Je nach IE-Version und Betriebssystem wird die Lücke als moderat oder kritisch beschrieben.
Die Updates liefert Microsoft über die automatische Aktualisierungsfunktion aus. Der nächste planmäßige Patchday findet am 11. August statt.


