Die EU will
Handy-Frequenzen für das mobile
Internet freigeben. Damit soll Verbrauchern das
Surfen von unterwegs vereinfacht sowie die Verbreitung drahtloser Breitbanddienste gefördert werden.
Start im Oktober
Ein entsprechender Vorschlag wurde am Montag von den zuständigen EU-Ministern abgesegnet, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. Dieser sieht vor, eine bestimmte Funkfrequenz (900-Megahertz-Band), die bisher nur Mobiltelefonen zugewiesen war, auch neuen Technologien der dritten Generation (3G) zu öffnen. Dazu zählen etwa
UMTS-Netze. Damit können Verbraucher von unterwegs via
Laptop oder Handy eine Verbindung ins Internet aufbauen.
"Die Geräte der Endnutzer werden wie bisher problemlos funktionieren, können mit neuer Technik aber auch den Zugang zu Hochgeschwindigkeits-Breitbanddiensten ermöglichen", hieß es in der Mitteilung der Kommission. Bislang war das Surfen im WWW nur mit
EDGE-Geschwindigkeit möglich.
Die neugefasste Richtlinie ist bereits vom Europaparlament abgesegnet und soll im Oktober in Kraft treten.