Freitag, 24.07.2009 13:34

Trojaner als Gefahr für deutsche Stromnetze?

aus dem Bereich Sonstiges
Anfang Juli erlebten südkoreanische und US-amerikanische Webseiten tagelange Hackerattacken. Das Regime in Nordkorea wurde für die Cyberangriffe verantwortlich gemacht. Laut einem Bericht der Tageszeitung "Welt" hat der deutsche Verfassungsschutz aber auch eine zunehmende Tätigkeit von chinesischen Nachrichtendiensten in deutschen Behörden und Unternehmen festgestellt. Besonders bedroht seien Infrastrukturen wie die Stromnetze.

Anzeige
Herkunft der Trojaner verschleiert

Bereits im April waren Hacker in das US-Stromnetz eingedrungen und hatten Programme eingeschleust, die die Energieversorgung in den ganzen USA steuern und stören könnten. Auch hier wurden chinesische oder russische Hacker als Täter vermutet. In Deutschland gebe es nach Angaben des Verfassungsschutzes bereits eine erhebliche Wirtschaftsspionage, die zunehmend per Internet betrieben würde. Das Gefährdungspotential durch Wirtschaftsspionage liege für ganz Deutschland jährlich bei rund 50 Milliarden Euro. Es gebe "richtige Nebelwolken mit trojanischen E-Mails gegen Hunderte von Firmen" so Walter Opfermann von der Abteilung Spionageabwehr des Landesamtes für Verfassungsschutz in Baden-Württemberg. Die Chinesen würden mit großem Aufwand versuchen, die Urheber der Attacken zu verbergen.

Kleine und mittlere Unternehmen bevorzugte Ziele

Mit Trojanern könnten einerseits Informationen gesammelt werden, andererseits ließe sich etwa auch die Stromversorgung stören. Bevorzugte Ziele ausländischer Nachrichtendienste seien aber besonders kleine und mittlere Unternehmen, da sie häufig besonders innovativ seien. Sie achteten oft jedoch nicht auf die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen für ihre Netzwerke. China und Russland wollten ohne große eigene Investitionen den westlichen Standard erreichen. Gegen Online-Spionage aus dem Ausland könne aber nur wenig getan werden, wenn keine Kooperation mit den dortigen Behörden möglich sei.
Jörg Schamberg
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

Kabel
Ein Internet Anschluss über Kabel bei Anbietern wie Unitymedia, früher ish, oder Kabel Deutschland liegt voll im Trend.
Ob Internet Fernsehen oder nur surfen mit Highspeed: Vieles wird erst richtig mit Kabel Internet möglich.
Jetzt bestellen und den Sieger im Speedcheck testen. Einen Kabel Digital Receiver gibt's auf Wunsch dazu.
VDSL Verfügbarkeit
VDSL Neukunden profitieren von Startguthaben und kostenloser Hardware wie einem Router oder einem Mediacenter.
Jetzt die Telekom VDSL Verfügbarkeit an ihrem Ort prüfen, nach Vodafone VDSL suchen oder die 1und1 VDSL Verfügbarkeit klären.
DSL Telefon
Der klassische Telefonanschluss ist out. Heute ist vielerorts bereits DSL verfügbar und macht das DSL Telefon möglich.
Eine Telefon Flatrate senkt die Kosten zudem erheblich.
Das DSL Angebot ist allerdings groß. Deshalb vorher Provider vergleichen.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs