Wer ein neues
Notebook kaufen möchte, muss sich nicht nur zwischen einem größerem Laptop und einem handlichen
Netbook entscheiden, sondern auch die Angaben der Einzelhändler und Hersteller "entschlüsseln" können. Gerade für weniger technikaffine Nutzer ist es nicht immer leicht, die Marketingsprache zu verstehen. Wir helfen auf die Sprünge.
Inhalt:
1. Laufwerk und Grafik
2.
Grafikspeicher, Arbeitsspeicher und Spiegel-Displays
3.
16:9, Gewicht und Preis-Check
Laufwerk dabei?
In einem Onlineshop war zum Beispiel kürzlich bei einem Notebook zu lesen, dass "Blu-ray-Discs und DVDs über ein externes Laufwerk unterstützt" werden. Diese umständliche Formulierung könnte – insbesondere bei sehr flüchtigem Lesen der Artikelbeschreibung – den Eindruck vermitteln, dass ein Blu-ray-Laufwerk für
High Definition Filme integriert ist oder zumindest als Standalone-Version beiliegt. Stattdessen aber bedeutet der Satz nur, dass das Notebook überhaupt kein Laufwerk hat, was sehr häufig bei Netbooks und Subnotebooks der Fall ist.
Wird mit einem integrierten Blu-ray-Combo-Laufwerk oder -Brenner geworben, ist zu beachten, dass sich Blu-ray-Discs nur abspielen lassen. Die Brennfunktion bezieht sich dann auf DVDs und CDs, ansonsten müsste von einem Blu-ray-Brenner die Rede sein.
Stolperfalle Grafikkarte
Subnotebooks und vor allem Netbooks haben häufig kein Laufwerk, wie zum Beispiel das HP Mini 2140. Bild: HP
Auch wenn überschwänglich mit Spielspaß und den neuesten Computerspielen geworben wirbt, sollte die
Grafikkarte gecheckt werden. Handelt es sich um ein Modell aus der unteren Leistungsklasse sind höchstens alte Spiele lauffähig, dies trifft auch auf Onboardchips zu. Mittelklassekarten bringen zwar auch aktuelle
Games auf den Bildschirm, dann aber nur in niedrigeren Auflösungen und mit weniger Details. Highend-Leistung gibt es nur im obersten Segment. Zu welcher Leistungsklasse die Karte gehört, verrät oft schon ein Blick auf die
Website von AMD oder Nvidia.