Einen Monat nach der größten
unorganisierten Strandparty auf der Nordseeinsel Sylt hat der Initiator die erste Rechnung bekommen. "Der Sylt Tourismus-Service will 20.230 Euro von mir", sagte der 26-Jährige am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Tourismusagentur bestätigte die Rechnung.
Keine Zahlungsbereitschaft
Er werde nicht zahlen, betonte der Schleswiger, der im
Internet zu der Party aufgerufen hatte. Etwa 5.000 junge Menschen folgten der Einladung. Dabei kam es auch zu Schlägereien und Alkoholexzessen.
Die Party folgte dem Prinzip eines "Flashmobs" - dabei gibt es keinen Veranstalter und jeder kann spontan teilnehmen. Die Schadenersatzklage wurde von den Sylter Behörden bereits unmittelbar nach Stattfinden der Party
angekündigt. Im VZ-Netzwerk, wo zu der Party aufgerufen wurde, hat sich bereits eine
Solidarisierungsgruppe mit eingerichtetem Spendenkonto gefunden.
Hayo Lücke
/ Mit Material der dpa