Der
Mobilfunk-
Provider o2 muss eine peinliche Panne beim
Exklusiv-Verkauf von Toshibas Multimedia-Handy
TG01 verkraften. "Eine geringe Anzahl" der verkauften Endgeräte wurde mit einem Virus auf der beiliegenden Speicherkarte verkauft, teilte Toshiba auf Anfrage von onlinekosten.de mit. Der Bestellprozess wurde vorübergehend deutschlandweit gestoppt.
Virus auf Speicherkarte
Wie der Virus auf die Karte gelangen konnte, ist bisher nicht bekannt. "Toshiba führt gegenwärtig intensive Tests durch und arbeitet eng mit
o2 zusammen, um sicherzugehen, dass etwaige Schäden für die betroffenen Kunden minimal gehalten werden", heißt es seitens des japanischen Elektronik-Konzerns. Betroffen seien ausschließlich Modelle des TG01, die im Juli in Deutschland verkauft wurden. Bisher sei aber noch kein Fall bekannt, bei dem der Virus zu einem ernst zu nehmenden Problem geführt habe.
Ab der kommenden Woche sei geplant, den Vertrieb der Toshiba-Handys wie gewohnt fortzusetzen. Betroffene Kunden können sich direkt an o2 wenden, um entsprechende Modelle kostenfrei austauschen zu lassen.
Dünn, großes Display, stark in der Leistung. Aber nicht in allen Fällen wirklich sicher: das TG01. Bilder: Toshiba
Das TG01 wird häufig als Alternative zum
iPhone von Apple gehandelt. Es ist mit einem 4,1 Zoll großen Display ausgestattet und verfügt über einen ein Gigahertz schnellen
Prozessor. Damit gehört es zu den schnellsten
Handys, die am Markt derzeit erhältlich sind. Als
Betriebssystem kommt Windows Mobile 6.1 zum Einsatz, unterstützt werden unter anderem
WLAN und
HSDPA.