Der Anteil von gekauften, einzelnen Songs per legalen Downloads liegt inzwischen bei 19 Prozent. Einzelsongs per Filesharing werden dagegen nur noch von 17 Prozent der Nutzer bezogen. Bei kompletten Musikalben liegen die Filesharer mit 13 Prozent aber noch vor gekauften Alben, die lediglich zehn Prozent der befragten britischen Nutzer per digitalem Download bezogen hatten.
Illegale Downloads gehen zurück
Die Studie von
The Leading Question zeigt auch, dass die Gesamtmenge der illegalen Tracks erheblich zurückgegangen ist. Lag das Verhältnis von Filesharing-Titeln zu gekauften Songs 2007 noch bei 4:1, so beträgt dieses in diesem Jahr nur noch ungefähr 2:1. Die Teenager haben bemerkt, dass sie Musik über Portale wie YouTube komfortabler erhalten können. Dennoch besteht auch hier die Gefahr, dass Nutzer illegale
MP3-Dateien auf solche Portale einstellen.
Tim Walker, Vorstandsvorsitzender von
The Leading Question, glaubt, dass der beste Weg zur Bekämpfung der Musikpiraterie die Bereitstellung von mehr legalen Musikservices sein wird. Diese sollten einfach zu bedienen sein, und es müsste Spaß machen diese zu nutzen. Als Beispiel nannte er etwa das
Musikportal Spotify, das unbegrenzte Nutzung von Streams erlaubt oder aber auch die
Musikflatrate von Universal Music in Kooperation mit dem Internetanbieter Virgin Media. Über diesen können die Briten gegen eine monatliche Zusatzgebühr eine unbegrenzte Anzahl von MP3 Downloads sowie zahllose Streams beziehen.