Bei unserem Testgerät handelt es sich übrigens um die englische Ausgabe mit QWERTY-Tastatur und leicht abgewandelter Konfiguration. Dies erklärt auch den zweiten Stecker für das kleine Netzteil im Lieferumfang. Da hier viele Tasten anders belegt sind (zum Beispiel ein Pfund-Zeichen auf der Taste 3 sowie Fragezeichen und Schrägstrich anstelle des Bindestrichs), lässt sich zum Layout nicht viel sagen. Das Tippgefühl ist jedenfalls gut, auch wenn das Tastenfeld besonders in der Mitte bei Druck nachgibt. Das präzise Touchpad unterstützt verschiedene Gesten mit zwei Fingern zum Scrollen und Zoomen und lässt sich mit dem benachbarten Knopf deaktivieren.
Sparsame CPU
Um die angepeilte Akkulaufzeit von einem Arbeitstag zu erreichen, bezieht unser EasyNote Butterfly S seine Rechenleistung aus einem Intel Core 2 Duo SU9400
Prozessor. Dieser Dual-Core begnügt sich mit 1,4 Gigahertz (GHz), unterscheidet sich beispielsweise von den P-Modellen aber nicht nur durch seinen geringeren Front-Side-Bus von 800 Megahertz, sondern auch durch eine geringere Thermal Design Power (TDP). Nur zehn Watt soll die
CPU laut Intel verbrauchen. Zum Vergleich: Spitzen-Modelle aus der Core 2 Duo-Reihe für Notebooks benötigen 35 Watt, der Intel Atom N270 2,5 Watt. Im Test erwies sich der Zweikerner als genügend leistungsstark. Den üblichen
7-Zip-Test meisterte er innerhalb von 21 Sekunden und war damit fast so schnell wie der
AMD Turion X2 Dual Core RM-70 mit 2,0 GHz im Toshiba Satellite A350D. Aktuell ist jedoch nur die schwächere Butterfly-Version mit Single-Core auf dem Markt, die unserem Testgerät entsprechende Konfiguration folgt später.
Massig Speicherplatz und zwei Grafikchips
Die übrige Hardware-Bestückung fällt üppig aus. Die
Festplatte bietet mit einer Kapazität von 500 (Gigabyte) GB genügend Platz für sämtliche Arten von Dateien, zwei GB
Arbeitsspeicher sorgen für einen flüssigen Betrieb. Die deutschen Butterfly-S-Modelle bringen sogar vier GB RAM mit.
Die matte Tastatur des EasyNote Butterfly S.
Bilder: onlinekosten.de. Zum Vergrößern anklicken.
Die
Grafikkarte ist eine ATI Mobility Radeon HD 4330 mit 512 Megabyte Speicher aus der 4300-Serie für leichte Notebooks mit langer Laufzeit – wie passend. Der Einsatzzweck ist daher klar: Spielen: nein, Multimedia-Wiedergabe: ja. Wer noch energiesparender arbeiten möchte, kann alternativ den Intel Onboardchip einschalten. Hier handelt es sich um den GMA 4500MHD, der Teil des Intel GS45 Express-Notebookchipsatzes ist. Selbst der schwächere Chip war im Test in der Lage, ein
High Definition Video (WMV-Datei) mit 1080p ruckelfrei abzuspielen.