Seit dem 4. Juli sendet der Pay-TV Sender Premiere unter dem neuen Namen
Sky. Mitte Mai hatte der damalige
Premiere-Aufsichtsrat die Umbenennung in Sky beschlossen. Die Zustimmung der Aktionäre stand noch aus. Die Hauptversammlung in München am Donnerstag war daher mit Spannung erwartet worden.
Umbenennung in Sky abgenickt
Durch den Relaunch des Senders am vergangenen Wochenende waren bereits vollendete Tatsachen geschaffen worden: Die Aktionäre stimmten daher mit 99,8 Prozent des anwesenden Grundkapitals nahezu geschlossen für eine Umfirmierung der Premiere AG in Sky Deutschland AG. Zur Hauptversammlung kamen allerdings nur 55,7 Prozent der Aktieninhaber. Zugleich wurden auch die vorgeschlagenen Kandidaten mit großer Mehrheit bis 2013 in den Aufsichtrat gewählt: Markus Tellenbach, Guillaume de Posch, Stefan Jentzsch, Thomas Mockridge, Vorstandsvorsitzender von Sky Italia, Mark Kaner, Präsident von 20th Century Fox Television sowie mit Silvester Tomsic, Leiter der Unternehmensfinanzierung Europa und Asien bei der News Corporation, ein weiterer Murdoch-Gefolgsmann.
Williams: Sky als neuer Maßstab der Fernsehunterhaltung
Auch der Sky-Firmensitz in München wurde bereits umgestaltet. Bild: Sky Deutschland.
Für den Sky-Vorstandsvorsitzenden, den Australier Mark Williams, ist die Umbenennung "weitaus mehr als nur eine Namensänderung". Damit werde ein klares Signal gesetzt, "dass alles besser geworden ist und noch besser werden wird." Williams zeigte sich davon überzeugt, dass der Sender "in Deutschland und Österreich einen neuen Maßstab in der Fernsehunterhaltung setzen" werde.
Eine
Übersicht über die neuen Sky-Pay-TV-Pakete hatte onlinekosten.de bereits vorgestellt.