Nachdem die Macher des
Social Networks studiVZ und seiner beiden Ableger schülerVZ und meinVZ mit der
Wahlzentrale bereits die Politik für sich entdeckt haben, soll jetzt die regionale Bedeutung der Plattformen verstärkt werden. Ab sofort gibt es sogenannte "Heimatprofile" für bestimmte Städte, die von guten alten Printmedien präsentiert werden.
Berlin, Hamburg und München
Das nach eigenen Angaben größte soziale Netzwerk Deutschlands bietet jetzt den Mitgliedern von studiVZ und meinVZ die Möglichkeit, ausgewählte Regionen für "gut" zu befinden, also sich zu einer Stadt zu bekennen und dafür Inhalte speziell aus dieser Umgebung zu erhalten. Den Auftakt machen
Berlin, präsentiert vom "Tagespiegel",
Hamburg ("Hamburger Abendblatt") und
München ("Süddeutsche Zeitung").
Die Nutzer finden in ihren jeweiligen Heimatprofilen beispielsweise aktuelle Nachrichten aus ihrer Region, Restaurant-, Bar-, Disco- und Partytipps sowie das Neueste aus ihren Lieblings-Sportclubs. Hier findet man sich also nicht zusammen aufgrund gemeinsamer Freunde, Musikinteressen oder Hobbys, sondern weil einen das Schicksal an den gleichen Wohnort verschlagen hat. Das Prinzip erinnert dabei etwas an die Community des Städteportals meinestadt.de, das mit meineleute.de bereits ein lokales Netzwerk anbietet.
Hamburg hat bereits 3.732 Fans gesammelt, Berlin gerade mal 236 und München immerhin 748 - von einem offiziellen Wettbewerb ist aber nicht die Rede.
Weitere Medien für Heimatprofile gesucht
Das Heimatprofil der Hansestadt Hamburg - powered by "Hamburger Abendblatt". Screenshot: onlinekosten.de
Die Zeitungen erhoffen sich durch die Präsentation mit regionalem Bezug ein steigendes Interesse an ihren Produkten. "Wir freuen uns, dass wir über diesen Weg viele neue junge Leser mit unserer erfolgreichen Marke in Kontakt bringen", sagt Jochen Herrlich vom "Hamburger Abendblatt".
Die VZ-Gruppe ruft weitere regionale Medien dazu auf, ebenfalls ein Heimatprofil im studiVZ/meinVZ zu präsentieren, übrigens kostenlos.