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Die Datenspeicherung analysiere die Verbindungen zwischen Mobiltelefonen und halte Standorte fest, so der CCC. Das ermögliche "tiefe Einblicke ins Privatleben aller Telefonbenutzer". Die technische Entwicklung wirft nach Meinung der Berliner Hackervereinigung gar noch dunklere Schatten voraus: Je besser man Personen orten und ihre Gewohnheiten dokumentieren könne, desto mehr öffne man Datenmissbrauch Tür und Tor.
Munition für Bespitzelung
"Durch die ungebremste Aufzeichnung der digitalen Spuren wird das Mobiltelefon mehr und mehr zu einer Ortungswanze", so CCC-Sprecher Frank Rieger. Das Auslagern der Datenspeicherung an externe Dienstleister mache den Datenschutz mehr oder weniger unmöglich. So entstünden kaum kontrollierbare Überwachungsknoten, die sich "nur geringfügig von denen der Diktaturen unterscheiden", warnt der CCC.
Wer Mitarbeiter und Konkurrenten bespitzeln wolle, erhalte ebenso ideale Munition wie Geheimdienste, Großunternehmen und "kriminelle Elemente". Denn für einen effizienten Missbrauchsschutz gebe es keine Anzeichen: "Sensible Daten werden in letzter Zeit unentwegt gestohlen, versehentlich veröffentlicht oder absichtlich missbraucht", so Rieger. "Die Erhebung und Speicherung müssen gesetzlich verboten statt vorgeschrieben werden."


