Immer bedeutender wird für Smartphones die E-Mail- und Internet-Unterstützung. Hier hat sich LG nicht lumpen lassen und seinem Telefon eine Schnittstelle für Microsoft Exchange spendiert. Außerdem ist
mobiles Internet auf Basis von
HSDPA mit bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde möglich. Ergänzend dazu steht eine
WLAN-Schnittstelle zur Verfügung, die sich komplikationslos und zügig aktivieren lässt.
Schwacher Akku
Dank der integrierten Triband-Antenne sind Telefonate in GSM-Netzen fast rund um den Erdball möglich. Allerdings nur nicht gerade lange. Denn - und das ist ein weiterer massiver Schwachpunkt des LG Arena - der beiliegende 1000 mAh-Akku ist alles andere als multimediatauglich. Bereits nach gut einer Woche quittiert das Handy seinen Dienst, wenn es ungenutzt auf dem Schreibtisch liegt. Eine intensive Nutzung führt dazu, dass schon nach zwei bis drei Tagen nach neuer Energieversorgung verlangt wird.
Belastet wird der Akku nicht nur durch das hochauflösende Display, sondern auch durch die Multitasking-Funktion. Es ist zum Beispiel möglich, Musik zu hören und parallel im
Internet zu surfen. Energiefressend ist auch die Videotelefonie-Funktion, die mit dem Handy in
UMTS-Netzen möglich ist. Und wer dann noch den integrierten GPS-Empfänger oder die Bluetooth-Schnittstelle aktiviert, darf sein Handy in der Regel schon nach 24 bis 36 Stunden ans Stromnetz koppeln.
LG Arena - Ein Touchscreen-Handy mit Schwächen. Bilder: onlinekosten.de
Fazit: Tolles Handy, mieser Akku
Alles in allem ist das Arena von LG ein erster Versuch, den Markt der Touchscreen-Handys aufzurollen. Gelungen ist das - allerdings nur in Ansätzen. Ein tolles Design und viele Extras sind heutzutage zwar elementar wichtige Bestandteile für den Erfolg eines Smartphones, aber das ist eben nicht alles. Eine übersichtliche Menüführung gehört ebenso dazu wie eine passable Akku-Leistung. Und genau hier hat das LG Arena große Schwächen.
Die neue 3D-Menüführung bedienen zu lernen ist alles andere als ein Kinderspiel und der Akku gibt leider zu schnell den Geist auf. Deswegen reicht es am Ende auch nur zu einer durchschnittlichen Gesamtbewertung. Recht schwerfällig und wenig intuitiv agiert zudem der integrierte Internet-Browser.
| Name: |
Arena KM900 |
| Hersteller: |
LG
Electronics |
| Internet: |
www.lge.de |
| Preis: |
ca.
300 Euro |
| Technische Daten: |
| Antenne: |
GSM
Triband; UMTS; HSDPA |
| Abmessungen: |
106x55x12
Millimeter |
| Gewicht: |
105
Gramm |
| Display: |
3 Zoll, 480x800 Pixel, 262.144 Farben |
| Speicher: |
7,2
GB intern
über microSD auf 32 GB erweiterbar |
| Schnittstellen: |
USB,
Bluetooth, WLAN, GPS |
| Digitalkamera: |
Fünf Megapixel
mit achtfachem Digitalzoom |
| Lieferumfang: |
Akku,
Ladegerät, Stereo-Headset, Datenkabel |
| Extras: |
MP3-Player,
Bluetooth 2.0, Dolby Media, Flugzeugmodus |
| Akkulaufzeit
im Test: |
ca. drei Stunden Sprechzeit
ca. sieben Tage Bereitschaftszeit |
| Pro & Contra: |
UMTS & HSDPA-Unterstützung
schönes Design
WLAN & GPS nutzbar
Dolby Media für kraftvollen Sound
|
sehr schwacher Akku
Menüführung zum Teil nicht intuitiv
Browser kompliziert zu bedienen
recht großes Handy
|
| Bewertung: |
| Bedienung
(30%): |
ausreichend |
| Ausstattung
(20%): |
sehr
gut |
| Verarbeitung
(20%): |
gut |
| Akkulaufzeit
(20%): |
mangelhaft |
| Telefonfunktion
(10%): |
gut |
| Gesamtnote |
befriedigend
(3,0) |
| Preis-Leistung: |
gut |