Um den Micro-Blogging-Dienst
Twitter tummeln sich zahlreiche Anwendungen, die meist nützlich und von den Betreibern des Dienstes auch gern gesehen sind. Allerdings haben diese auch ein genaues Auge darauf, welches Lauyout und welcher Name den Twitter-Applikationen verpasst wird, den schließlich gilt es auch eine Marke zu schützen.
Kontrolle bei Namensgebung
Unter dem Titel "May The Tweets Be With You" erklärt Mitgründer Biz Stone im Twitter-Blog das Anliegen des Unternehmens. Das rund um den Dienst entstandene "Ökosystem" werde von den Betreibern voll unterstützt. Es gebe viele beeindruckende Applikationen wie TweetDeck, TweetMeme, Tweetie, BackTweets oder auch Tweetboard, die man genau so liebe wie viele Benutzer. Jedoch wachse mit der zunehmenden Anzahl von Projekten auch die Gefahr, das es Verwechslungen gebe oder auch potentiell schädliche Programme auftauchten.
Das Unternehmen habe sich "Tweet" markenrechtlich schützen lassen, da es eindeutig der Marke Twitter zuzuordnen sei. Dadurch sei man nun in der Lage, bei verwirrenden oder schädlichen Projekten einzuschreiten und eine entsprechende Namensgebung zu unterbinden, was sowohl die Nutzer als auch die Marke schütze. Twitter wolle aber keineswegs die gelungenen Applikationen und Dienste mit "Tweet" im Namen verfolgen, sondern ermutige sogar noch zur Verwendung des Wortes. Wo das Unternehmen hier nun aber eine klare Grenze zieht, wird nicht weiter ausgeführt.
Die Marke "Twitter" schützen
In Bezug auf die Verwendung des Wortes "Twitter" in Projekten sei man allerdings etwas vorsichtiger, so Stone weiter. Hier gäbe es zwar auch ein paar Ausnahmen, jedoch bezeichne die Marke Twitter sowohl den angebotenen Dienst, als auch das Unternehmen, was das Verwechslungspotential stark erhöhe. Wenn Entwickler ihre Anwendungen mit "Twitter" bezeichneten, schlage man grundsätzlich eine mehr originelle und unabhängigere Bezeichnung vor.
In Zukunft werde es als Hilfestellung zusätzliche Unterlagen und Richtlinien für die Programmiere geben, an denen sie sich dann orientieren könnten. So soll der Erfolg für Twitter, die Entwickler und die Nutzer sowie die Qualität der Dienste sichergestellt werden.